#12v12 – ein Tag im April

Im März habe ich schon versucht, an 12von12 teilzunehmen und leider nur 9 Bilder geschafft (und sie erst recht nicht verbloggt, sondern nur instagramt).

Ich sitze dieser Tage krankgeschrieben zuhause. Ein Infekt hat mich vor 2 Wochen ausgeknockt, jetzt ist mein Kreislauf immer noch fragil. Was mache ich also?

1. Guten-Morgen-Yoga. Das erste Mal auf der Matte seit zwei Wochen, gaaanz sanft mal wieder anfangen mit Bewegung. Ging ganz gut, tut dem Rücken gut (der beklagt sich über den Bewegungsmangel).

ready for yoga!

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Brettchenweberei-Liebe.

Hier eine Nicht-Kleinigkeit, auf die ich stolz bin 🙂 Irgendwann letztes Jahr habe ich was für einen Freund der besten Freundin gewebt, eine Brettchenborte mit pseudo-keltischem Muster. Das kam gut an, und so hieß es: „Sag mal, kannst du davon nochmal doppelt so viel machen, damit ich auch noch den Rest der Tunika damit verzieren kann?“ Ok, sagte ich, mach ich.

Ja, und nachdem ich das Zuschneiden und Aufziehen (den nervigen Teil am Brettchenweben) hinter mich gebracht hatte, habe ich wieder Blut geleckt. Und bin sehr stolz, daß das hier rauskam:

Brettchenborte

Wer weiß. Vielleicht mache ich demnächst mal wieder einen Anlauf, Doubleface oder andere komplexere Techniken zu lernen.

Ich webe allerdings nur für ganz ausgewählte Leute. Es gilt immer noch mein Manifest der egoistischen Handarbeiterin. Brettchenweben braucht richtig viel Zeit, Hirnschmalz, Skills und Material. Fun fact: Archäologisch sind (meines Wissens) nur die komplexeren Techniken – Köper, Zwei-Loch/Missed Hole, Flottiertechnik – belegt. Brettchenweberei war also schon immer eine anspruchsvolle Geschichte und nichts, was eine eben mal so zwischen Tür und Angel aus dem Ärmel schüttelt.

Musikfundstück

Manchmal nervt mich Facebook. Manchmal laufen mir da aber auch tolle Sachen übern Weg, wie heute vormittag im Stream meines guten Freundes Volkmar.

Die Lakaien mag ich ja sowieso, und dieses Arrangement gefällt mir sehr. Zeigt m.E. sehr schön, wie unsinnig Genregrenzen sein können. Ist das jetzt Pop, Rock oder zeitgenössische Musik? Egal:

#31tagemusik: Tage 18-22

Der Impuls hat ein wenig nachgelassen. Ich habe diese Woche sehr viel an digitalem Kram gearbeitet – ein Softwareprojekt wurde wieder aus der Versenkung geholt, ich poliere meine Python-Kenntnisse auf, ich arbeite an meiner beruflichen Homepage (ein komplettes Redesign, der alte Code ist total altbacken und das Design gefällt mir nicht mehr). Papierkram bewältigt habe ich immer noch nicht, und die nächste Runde #bewerbungsfoo steht mir sozusagen auf den Zehen.

Mit dem Singen mache ich seit gestern Pause. Irgendwas an der rechten Mandel ist leicht entzündet. Meh.

Immerhin: Ich bleibe bei der Stange, was die Gitarre angeht. Technik üben nach dem Gitarrenbuch von Hubert Käppel macht mir echt Freude. Ich übe abwechselnd auf der Konzertgitarre und der Westerngitarre, da auch zwischendurch mal mit Plektrum, um meine Hände daran zu gewöhnen, sich an die unterschiedlichen Eigenheiten beider Instrumente einzustellen. (Die Westerngitarre hat nicht nur Stahlsaiten, die an den Fingerkuppen schmerzhaft sein können, schneller reagieren als die „behäbigeren“ Nylonsaiten und einen anderen Druck brauchen, sie hat vor allem schmalere Saitenabstände – was darin resultiert, daß ich beim Umstieg von einem auf das andere Instrument schon mal danebengreife.)

Und: Im FAWM-Forum ist inzwischen richtig was los. Auch noch ein Motivationsfaktor.

#31tagemusik Tage 15 & 16: Streß und Softwareupdate.

Gestern ging für frustrierenden #bewerbungsfoo drauf, zum Glück habe ich diese Runde erledigt. Deswegen leider, leider keine Musik.

Den heutigen Tag habe ich mit Ausruhen, Essen und Kuscheln mit der Liebsten verbracht. Mußte nach diesen Streßtagen echt sein. Erst am Abend habe ich dann für 10 Minuten mal die Gitarre in die Hand genommen. Die Konzertgitarre hält jetzt halbwegs die Stimmung. Geübt habe ich heute trotzdem auf der Westerngitarre, um meine Finger wieder an Stahlsaiten zu gewöhnen.

Dafür habe ich etwas anderes lose Musikbezogenes gemacht: Ich habe endlich mein Betriebssystem von UbuntuStudio 12.04 auf 14.04 (die aktuelle LTS-Version) aktualisiert und Ardour 4 installiert. Da muß ich mich erst noch ein wenig reinfuchsen, aber immerhin, den ersten Schritt habe ich mal getan 🙂