Genervte Spiritante ist genervt.

Ich hatte ja Mitte Juni einen Artikel in der an_schläge erwähnt, über den ich mich geärgert habe. Dieser Ärger ist nachhaltig geblieben, und die ganze Zeit trug ich den Wunsch mit mir herum, einen Artikel dazu zu schreiben, der sich gewaschen hat. Nun ist das Notizenmachen für diesen Artikel etwas ausgeufert, und es wird eher eine Artikelserie als ein einzelner Artikel.

Ich bin jedenfalls nicht allein mit meinem Ärger:

Zuerst einmal stehen auch feministische Zusammenhänge heute weitgehend in der materialistischen Tradition der Linken: Wenn etwas nach „spiri“ oder „esoterisch“ riecht, dann ist der Verdacht nahe, eins wolle sich auf ein bequemes, erzbiologistisches Bild vom natürlichen Geschlecht, das schon immer da war und mit dem eine nur ins Reine kommen muß, zurückziehen. weiterlesen »

Links 27.07.2014

Links 20.07.2014

Meine Perspektive aufs Kinder-Kriegen und -Haben

Das Kollektiv von Der k_eine Unterschied hat da einen interessanten Text über Perspektiven aufs Kinderkriegen rausgebracht. Das triggerte meine eigenen Gedanken zu dem Thema.

Ich bin kinderlos, alleinstehend und – derzeit – arm. Ich will keine Kinder. Und zwar weil die Bedingungen, unter denen ich eigene Kinder überhaupt als Möglichkeit in Betracht ziehen würde, nie in meinem Leben erfüllt waren und nach wie vor nicht sind.

Als Lesbe werde ich nicht „zufällig“ schwanger. Da müßte ich schon richtig Entschlossenheit und Energie investieren. Über das Wie denke ich gar nicht erst nach, solange die Umstände für mich nicht tolerabel sind.

Um meine Bedingungen zu erklären – unter denen ich überhaupt erst anfangen würde, ernsthaft darüber nachzudenken, ob ich eigene Kinder will – , muß ich ein wenig ausholen. weiterlesen »

Nachlese: Christopher Street Day Freiburg

Ich war letztes Wochenende auf der Freiburger Christopher Street Day-Demonstration.

Vorm Stadttheater

Leider war mein Vergnügen durch zwei Dinge etwas getrübt: Gesundheitsfoo und die gehörstrapazierende Lautstärke der Musikwagen. Letztere hat mich dann schließlich auch nach etwa der Hälfte der Paradenstrecke zum Gehen bewogen – es wurde mir physisch unangenehm, und da der Abstand zwischen den Musikwagen nicht besonders groß war, war es auch nirgends im Zug nennenswert leiser.

Ich habe auch einige Fotos gemacht.

Angenehm fand ich, daß dieser CSD zu den politischeren zählt, die ich erlebt habe; daß die „schwullesbische Weihnachtsgeschichte“ aka die Geschichte der Stonewall-Unruhen erwähnt wurde. Alles in allem war es ein schöner Tag.