Musikfundstück

Manchmal nervt mich Facebook. Manchmal laufen mir da aber auch tolle Sachen übern Weg, wie heute vormittag im Stream meines guten Freundes Volkmar.

Die Lakaien mag ich ja sowieso, und dieses Arrangement gefällt mir sehr. Zeigt m.E. sehr schön, wie unsinnig Genregrenzen sein können. Ist das jetzt Pop, Rock oder zeitgenössische Musik? Egal:

#31tagemusik: Tage 18-22

Der Impuls hat ein wenig nachgelassen. Ich habe diese Woche sehr viel an digitalem Kram gearbeitet – ein Softwareprojekt wurde wieder aus der Versenkung geholt, ich poliere meine Python-Kenntnisse auf, ich arbeite an meiner beruflichen Homepage (ein komplettes Redesign, der alte Code ist total altbacken und das Design gefällt mir nicht mehr). Papierkram bewältigt habe ich immer noch nicht, und die nächste Runde #bewerbungsfoo steht mir sozusagen auf den Zehen.

Mit dem Singen mache ich seit gestern Pause. Irgendwas an der rechten Mandel ist leicht entzündet. Meh.

Immerhin: Ich bleibe bei der Stange, was die Gitarre angeht. Technik üben nach dem Gitarrenbuch von Hubert Käppel macht mir echt Freude. Ich übe abwechselnd auf der Konzertgitarre und der Westerngitarre, da auch zwischendurch mal mit Plektrum, um meine Hände daran zu gewöhnen, sich an die unterschiedlichen Eigenheiten beider Instrumente einzustellen. (Die Westerngitarre hat nicht nur Stahlsaiten, die an den Fingerkuppen schmerzhaft sein können, schneller reagieren als die „behäbigeren“ Nylonsaiten und einen anderen Druck brauchen, sie hat vor allem schmalere Saitenabstände – was darin resultiert, daß ich beim Umstieg von einem auf das andere Instrument schon mal danebengreife.)

Und: Im FAWM-Forum ist inzwischen richtig was los. Auch noch ein Motivationsfaktor.

#31tagemusik Tage 15 & 16: Streß und Softwareupdate.

Gestern ging für frustrierenden #bewerbungsfoo drauf, zum Glück habe ich diese Runde erledigt. Deswegen leider, leider keine Musik.

Den heutigen Tag habe ich mit Ausruhen, Essen und Kuscheln mit der Liebsten verbracht. Mußte nach diesen Streßtagen echt sein. Erst am Abend habe ich dann für 10 Minuten mal die Gitarre in die Hand genommen. Die Konzertgitarre hält jetzt halbwegs die Stimmung. Geübt habe ich heute trotzdem auf der Westerngitarre, um meine Finger wieder an Stahlsaiten zu gewöhnen.

Dafür habe ich etwas anderes lose Musikbezogenes gemacht: Ich habe endlich mein Betriebssystem von UbuntuStudio 12.04 auf 14.04 (die aktuelle LTS-Version) aktualisiert und Ardour 4 installiert. Da muß ich mich erst noch ein wenig reinfuchsen, aber immerhin, den ersten Schritt habe ich mal getan :)

#31tagemusik Tag 14: nur kurz klampfen.

Heute kam ich nur kurz zum Gitarrespielen und habe die Giuliani-Variationen Nr. 1, 4 und 6 (und natürlich das Thema) durchgespielt. To Do, unbedingt: Nagelpflege (die Nägel rechts sind zu lang, das spielt sich nicht gut – auch wenn ich ja mit dem klassischen Nagelanschlag spiele, meine Wohlfühllänge ist da vergleichsweise kurz). Mit der Sauberkeit bin ich noch nicht zufrieden, Variationen 2, 3 und 5 könnte ich auch noch lernen.
Aber dafür, daß mal wieder Dringendes Zeug (sprich, sowas, was mich unfaßbar viel Überwindung und dadurch Zeit kostet, wo ich mir aber auch nichts Angenehmes zugestehe, bis das Dringende Zeug hinter mir liegt) zu erledigen ist, ist es eine tolle Sache, daß ich überhaupt Musik gemacht habe.

Immerhin, die neuen Saiten halten die Stimmung jetzt gut genug, um mal 10 Minuten ohne Nachstimmen zu spielen. Und sie klingen gut, lauter und klarer als die runtergerockten; es spielt sich viel angenehmer. Am Wochenende kommt die Westerngitarre dran!

#31tagemusik Tag 13: Befindlichkeit, dranbleiben an Gesangstechnik, neue Saiten und Auswendiglernen

Heute ging mein Alltag wieder unrund. Ich kämpfe mal wieder mit meinen Macken bezüglich Arbeit und Leistung, und gleichzeitig traue ich mich nicht, mir Zeit für Künstlerisches zu nehmen. Angesichts dessen, was in diesem Land grad so passiert, und von ein paar Todesfällen, die mich berühren, kommt es mir so bedeutungslos vor, mich jetzt um Behördenfoo, Pflichtbewerbungen und Co. zu kümmern, und erst recht, mir schlaue Gedanken um Wege zu machen, wie ich diesen Foo in Zukunft mit weniger Energieaufwand bewältigen kann.

Letztes Jahr habe ich zu einer großen Klarheit gefunden, was meine beruflichen Wünsche angeht (Freiberuflichkeit it is! Gebt mir geistige Arbeit! Laßt mich schreiben oder Zeug mit Musik machen!). Seitdem sind blöderweise die Angstzustände beim Bewerbungsschreiben (das muß ich leider fürs Jobcenter immer noch machen, sonst drohen Sanktionen) wieder stärker geworden, und gerade heute machen sie mir sehr zu schaffen.

Es fällt mir ohnehin schon schwer, mich als Musikerin zu identifizieren, dazu zu stehen und der Musik auch genug Raum zu geben. weiterlesen »