Eilmeldung: Distri-Unschlüssigkeit wieder behoben.

So, ich habs gestern gewagt: auf meinem Netbook rennt jetzt Ubuntu Netbook Remix 9.04. Die Netbook-Oberfläche finde ich ja ein wenig anstrengend, mal sehen, ob mich der Desktop-Switcher-Bug ereilt. Das Übertragen des Thunderbird-Profils klappte reibungslos dank dieser Anleitung, auch das WLAN funktionierte out of the box, fehlen jetzt nur noch tausende von Programmen, Mozilla- und Thunderbird-Plugins, die ich so brauche und vielleicht ein wenig Optimierung, damit das Büchlein leiser und ruhiger läuft. (Heiße Tips für letzteres? Gerne!) Fast bin ich ja ein wenig nervös, ob das auch die richtige Entscheidung war, ob ich glückllich damit werde, ob ich auch die Webcam und Audiokonferenzen zum Laufen kriegen werde. Aber letztlich bin ich ja auch nach einiger Zeit des Anfreundens mit dem Gerät an sich recht zufrieden. Ubuntu an sich liebe ich ja auch, also warum sollte die Kombination nicht für richtige Glücksgefühle sorgen 🙂

2 Kommentare

  1. Geschrieben am 2. Oktober 2009 um 02:03 | Permalink

    Also ich hab letztens ein komplettes /home/$USER von Ubuntu8.04 nach Debian Lenny umgezogen und bis jetzt lediglich marginale und durchaus lösbare Komplikationen gehabt. Sollte also kein Problem sein, vorausgesetzt das Ding ist jetzt nicht voller Altlasten, die Du hinter Dir lassen willst. Ansonsten bringt es ja auch schon ’ne Menge, gezielt Config-Ordner wie bspw. ~/.mozilla ~/.gpg oder ~/.purple (Pidgin) zu kopieren. Nur mal so nebenbei… 😉

    Das mit der apt-Liste hab ich Dir ja im Chat schon erzählt, aber für andere fürs Protokoll und zum Dazulernen: Man kann eine Liste der aktuell installierten Pakete erstellen lassen und mithilfe derer einen Installationszustand wiederherstellen. Liste erstellen: dpkg –get-selections | grep „\binstall“ | awk ‚{print $1}‘ > /Pfad/zum/Verzeichnis/Dateiname (Neu-)Installation aller Pakete aus dieser Liste (als root oder mittels sudo ausführen): xargs -n1 apt-get install -y < /Pfad/zum/Verzeichnis/Dateiname

    Ich hab übrigens ein 08/15 Gnome auf meinem Eee und komm mit ein paar Kniffen damit prima klar. Sowas wie Login-Shells verwenden statt Gnome-Terminal (mit screen B-) ), Alt+F7 um zu groß geratene Fenster zu navigieren oder in den Systemeinstellungen F11 als Tastenkürzel Vollbild für alle Fenster festlegen…

    Als zu laut empfinde ich meinen übringens nicht. Vielleicht bin ich da aber auch nicht so empfindlich.

    Lieben Gruß Conny

    (und Credits an wiki.ubuntuusers.de für die Inspiration mit der apt-Liste 🙂 )

  2. ryuu
    Geschrieben am 3. Oktober 2009 um 00:25 | Permalink

    Du beschleunigst meine Entwicklung zum Tuxgeek ganz gewaltig, weißt Du das? 😀 nee, im Ernst: Danke für die Tips. Ich werde sie mir notieren und bei Bedarf anwenden. Auf meinem alten System hatte ich allerdings Altlasten ohne Ende – da war ich um die tabula rasa schon dankbar. Und in sachen Lautstärke, ja, vielleicht hatte ich etwas unrealistische Erwartungen. Ich bin anscheinend sowieso etwas geräuschempfindlicher als andere Menschen – Musikerkrankheit, nehme ich an. Mittlerweile habe ich mich damit angefreundet.

    Langfristig wünsche ich mir schon einen anständigen Desktop-PC, der vielleicht auch fürs Homerecording taugt. (Etwas, um das ich schon seit Jahren mit begehrlichen Blicken rumschleiche, wo ich mich aber nie reingeschafft habe, aus Zeitmangel). Das soll dann aber bitte auch nicht so eine Billiglösung sein wie mein alter Rechner (300-Euro-Auslaufmodell, klingt wie ein Staubsauger, mittlerweile auch technisch total obsolet). Also: Warten, bis die Finanzlage das hergibt.