Kochen für Shermin: Scrambled Tofu nach Leo Babauta

Shermin vom magischen Kessel mußte vor wenigen Tagen ganz plötzlich auf eine neue Domain umziehen (traurige rechtliche Geschichte). Um ihr ein bißchen Starthilfe zu geben, hat Distel die Aktion „Kochen für Shermin“ ausgerufen. Kochen für Shermin

Ergänzung: Die „Spielregeln“ – ich zitiere die bequemerweise mal von Distel:

Die Regeln: 1. Ein Rezept von Shermins magischem Kessel aussuchen und nachkochen. (Man kann, wenn einem jetzt spontan nix zusagt, auch ein eigenes Rezept im Rahmen der Aktion „kochen für Shermin“ kochen). 2. Im eigenen Blog darüber berichten 3. einen Link im Beitrag (und wenn man möchte, in der eigenen Blogroll, ist aber keine Pflicht) setzen zu www.magischer-kessel.de 4. Das Bild „Kochen für Shermin“ abspeichern und in euren Blogeintrag natürlich einbauen. 5. Diese Regeln bitte auch posten!

Nun bin ich ja eher eine faule Köchin, deshalb gibt es von mir keins von Shermins ausgefeilten, aber extrem leckeren Rezepten (das kommt vielleicht nach, wenn mich meine Muse wieder zu sowas wie Kochen kommen läßt und ich Zeit habe, alle Zutaten zu besorgen), sondern erstmal eins aus meiner Kategorie „schnelle Küche für jeden Tag“. Über dieses Rezept bin ich diese Woche auf Twitter gestolpert. Da ich ein Tofu-Fan bin, mußte ich es einfach mal probieren. Ein einfaches, schnelles veganes Essen und lecker obendrein!

Hier eine Übersetzung des Rezepts mit meinen Anmerkungen in Klammern:

Zutaten für Scrambled Tofu

(der Übersicht halber von mir zusammengefaßt):

  • 1 kleine Zwiebel und/oder Knoblauch
  • 1 Paket festen Tofu (200g für ~2 Portionen)
  • Gemüse nach Gusto
  • Sojasoße oder Tamari, Salz, Pfeffer, Kurkuma, Nährhefe-Flocken
  • Olivenöl zum Anbraten

Die Zubereitung:

  • Zwiebeln und/oder einige Zehen Knoblauch würfeln. In einigen Eßlöffeln Olivenöl anbraten. (In einer beschichteten Pfanne reicht einer.)
  • Tofu abtropfen lassen, überschüssiges Wasser ausdrücken, bis er ziemlich trocken ist. In Stücke brechen und zu den Zwiebeln/Knoblauch in die Pfanne tun. Man muß ihn nicht in besonders kleine Stücke brechen, das passiert ohnehin, während man das Ganze durchrührt. Auf mittlerer Hitze braten.
  • Eine Tonne 🙂 anderes Gemüse kleinschneiden. Eine gute Wahl sind: Spinat, Pilze, Zucchini, geriebene Möhren, Tomaten, Broccoli, Paprika. Oder was an Gemüse gerade zur Hand ist. (Lauch ist auch prima.) In die Pfanne zum Tofu schmeißen und unter Rühren braten.
  • Würzen mit Tamari oder Sojasoße (Fischsoße geht auch), Nährhefe-Flocken, Meersalz, schwarzem Pfeffer und Kurkuma. (Das mit den Hefeflocken hab ich nicht ausprobiert. Aber ein Teelöffel Curry kommt gut.)

Servieren mit gebackenen Kartoffeln oder Quinoa. Auch als Sandwich oder Wrap lecker. (Schmeckt auch gut mit Reis oder Hirse.)

Und so sieht das bei mir aus: Tofupfanne

Der knackige Frost, der in Berlin gerade herrscht, hat übrigens ein Gutes: Ich kann meinem Balkon als Gefriertruhe verwenden. Da mein Kühlschrank nur ein Eiswürfelfach hat, ist das ein unglaublicher Luxus! Ich weiß, was mein nächster Kühlschrank unbedingt braucht. Ha.

3 Kommentare

  1. Distelfliege
    Geschrieben am 25. Januar 2010 um 23:25 | Permalink

    Freut mich, dass du mitmachst 🙂 Und ich finds natürlich cool zu sehen was jede so kocht. Was sind „gebackene Kartoffeln Quinoa“? Ergänzen bitte neugierdels

  2. Distelfliege
    Geschrieben am 25. Januar 2010 um 23:26 | Permalink

    Ähh ja und Nachtrag: Hast du vll. Lust noch die Regeln für den Blogevent bei dir mit einzufügen? Ich hatte das vergessen… und bei mir jetzt erst nachgetragen. damit die Leute nicht erst zu mir müssen um zu sehen, wie’s geht.

  3. ryuu
    Geschrieben am 26. Januar 2010 um 12:00 | Permalink

    Äh, nach den gebackenen Kartoffeln fehlte ein „oder“. Und die Regeln hab ich gleich mal nachgetragen.