Naja, es ist nicht eigentlich ein Kommandozeilenprogramm, aber es “lebt” in der shell: der Midnight Commander.
Installation unter Debian und Ubuntu ist simpel:
apt-get install mc
MC ist nur für Red Hat-basierte Distributionen sowie Debian und Ubuntu verfügbar, sorry, SUSE-User!
Aufgerufen wird der Midnight Commander mit
mc
So sieht er aus:
Was liebe ich an dem Teil?
- Es ist schnell. Rattenschnell.
- Schlank, aber mächtig – und was Nautilus erst in seiner letzten Version kann, nämlich zwei Verzeichnisse nebeneinander anzeigen, kann der MC schon Ewigkeiten!
- Ich finde es extrem praktisch, mit nur einem Druck auf die richtige Funktionstaste Verzeichnisse und Dateien hin und her schieben, anlegen und löschen zu können.
- Die Optik ist zwar ausgesprochen retro, aber auch unerreicht übersichtlich.
- Wie auf der shell gibt es eine Autocompletion (allerdings nur auf der virtuellen Konsole, nicht im Terminal), die allerdings mit Alt-Tab funktioniert – Tab dient im MC dazu, zwischen den zwei Spalten zu wechseln.
Ich habe ihn seit ein paar Wochen und bin begeistert. Inzwischen mein Lieblings-Dateimanager.

Ein Kommentar
naja, suse. ist doch egal
ich hab mir den mc mal installiert und bin begeistert. eine kleine zeitreise zurück und ein wunderbares handling. von daher danke für den hinweis!