Inline-Skates für ryuu?

Jetzt, wo aus dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ein Park geworden ist, reizt es mich angesichts dieser riesigen Landebahnen und Taxiways echt, mir Inline-Skates zuzulegen. Auf den Landebahnen darf man ja sogar höchst offiziell skaten. Flughafen Tempelhof - das Rollfeld Originalbild (cc-by flickr user escapealumni) Allerdings sind mir da ein paar Dinge noch nicht klar…

  • Wieviel sollte ich für eine anständige Grundausrüstung investieren? Was gehört neben Skates und Protektoren noch dazu?
  • Kann man skaten learning-by-doing-technisch lernen, ohne sich den Hals zu brechen? Oder doch besser einen Kurs machen?
  • Wie sieht’s mit der Verletzungsgefahr aus? Angenommen, ich möchte das eher als Ausdauersport betreiben, dabei den gesunden Menschenverstand eingeschaltet lassen, nicht auf Teufel komm raus schnell sein wollen, und nicht in der Halfpipe rumspringen – vertretbar? (Ich hab genug Wehwehchen, da müssen nicht noch welche von Sportunfällen dazukommen.)

Auf meiner To-Do-Liste steht aber auch noch, wenn ich denn mal die Zeit dazu finde: einmal mit dem Fahrrad eine komplette Runde um dieses Riesengelände fahren. Zuvor muß ich allerdings die Bremsen dazu bringen, wieder anständig zu greifen, und die Schaltung dazu, ordentlich zu reagieren und nicht erst nach langem Überreden. Mal sehen, ob ich das mit ein wenig Geschraube im Hinterhof hinbringe oder doch eine Fahrradwerkstatt des Vertrauens in meiner Nähe ausfindig machen muß.

Ein Kommentar

  1. Geschrieben am 3. Juni 2010 um 21:19 | Permalink

    Ich denke mal, bei Inline-Skates gilt das gleiche wie bei Skateboards: Leihen oder probefahren hilft am allerbesten bei der Entscheidung. Die Dinger müssen eben zum eigenen Fahrstil passen. Und da gibt es wirklich grosse Unterschiede. Downhill, Fitness, Street, Freestlyle-Slalom

    Für mich wirds das Longboard bleiben. Rollen unter beiden Füßen find ich viel zu gefährlich. 😉