Audioplayer – wie die Tragödie ausging

Ich war ja vor einiger Zeit so unglücklich mit dem Archos-Mediaplayer, den ich mir gekauft hatte. Nun habe ich mich nach dem Umtausch des Archos und einigem Überlegen für den (von John und Andi empfohlenen) Sansa Fuze entschieden. Eine 4GB-Micro-SD-Karte habe ich gleich dazu gekauft und nach einigem Überlegen und Hinundherwälzen auch eine passende Leder-Schutzhülle von igadgitz (Amazon-Partnerlink). Die Tasche ist allerdings relativer Luxus. Der Fuze wird nämlich mit einer kleinen Schutzhülle geliefert, die mir eigentlich auch reichen würde. Ich war auch erstmal skeptisch, ob ich den Druckknopf, mit der die Tasche geschlossen wird, zu kriege, ohne daß ich den Player zu großem Druck aussetze. Mit etwas Feingefühl geht das aber und in der Ledertasche ist er schön geschützt.

Und wie ist das Gerät so? Meins wurde offenbar schon mit der neuen Firmware ausgeliefert und spielt auch FLAC und .ogg ab. Bei Podcasts merkt er sich die letzte Position. Auch der Klang stellt mich voll zufrieden, die Bedienung ist vollkommen intuitiv und zuverlässig. Anders als viele Amazon-Rezensionen ist mir die Standard-Lautstärkeeinstellung auch nicht zu leise – ich benutze aber auch In-Ear-Kopfhörer, da die gewöhnlichen Knöpfchen für mich gar nicht gehen. Mit richtig sitzenden In-Ears kann man die Lautstärke grundsätzlich ein paar Zacken runterstellen – der Akku dankt. Ich bin mit meinem Kauf jetzt rundum zufrieden und hoffe, daß ich die nächsten paar Jahre an diesem Player Freude haben werde. (Die schätzungsweise 7-8 Dienstjahre meines alten MP3-Players zu toppen, dürfte schwer werden.) Jetzt schon versüßt er mir ansonsten eher triste U- und S-Bahn-Fahrten, und mein Konsum an Hörbüchern und Podcasts wird wohl die nächste Zeit beträchtlich steigen.

5 Kommentare

  1. John
    Geschrieben am 18. September 2010 um 22:58 | Permalink

    Weißt du schon, wie sich die Akku-Laufzeit im Ogg-Betrieb gestaltet? Bei meinem Sansa Clip Plus ist die eher unterirdisch (allerdings ist der Clip+ auch wirklich schnuckelig klein). Beim Fuze dürfte das schon auf Grund der Größe erträglicher ausfallen.

  2. ryuu
    Geschrieben am 18. September 2010 um 23:14 | Permalink

    Also … bislang habe ich .ogg, mp3 und FLAC wüst durcheinander gehört. Der Großteil allerdings mp3, ist einfach das Codec, das am häufigsten angeboten wird/in meiner Musiksammlung noch am häufigsten vertreten ist. Ich habe den Akku einmal ganz aufgeladen und ihn seit ein paar Tagen dabei als Beschallung beim Unterwegssein, und er war immer noch fast voll. Die Akkulaufzeit sieht also vielversprechend aus.

  3. Geschrieben am 19. September 2010 um 08:39 | Permalink

    Schön das du jetzt zufrieden bist. Der Player steht auf meiner Wunschliste. Aber bei mir brauchen einige Dinge manchmal mehr Zeit, wie ich schon geschrieben habe. 😉 Dann wünsche ich Dir noch viel Spass mit dem Player.

  4. ryuu
    Geschrieben am 19. September 2010 um 13:42 | Permalink

    Ui, der Key ist ja auch toll. Ich habe selten Bedarf dafür, Linux vom USB-Stick zu booten, aber PureDyne mal auf einem Stick zu installieren, habe ich durchaus vor: Da hätte ich nämlich ein für Multimediazwecke optimiertes Linux griffbereit.

  5. tigr
    Geschrieben am 14. Oktober 2011 um 15:32 | Permalink

    Dank Deines Blogs hab ich uebrigens seit letztem Weihnachten auch einen Sansa Fuse (hab extra noch das alte Modell bestellt, nicht den Nachfolger) und bin hochzufrieden damit. (Zwischendurch hatte es sich einmal komplett aufgehaengt, aber der Support hat mich schnell auf den passenden Eintrag in deren Problem-DB verwiesen und abgesehen davon laeuft’s problemlos.) Dafuer nochmal herzliches danke 🙂

Ein Trackback

  1. […] Ich lege nur Dateien ohne Verzeichnisse auf dem Player ab. Der Intenso steht in keinem Vergleich zu ryuu’s Sansa Fuse. Trotzdem versüßt mir der Intenso die täglichen U- und […]