Queer Dark Night am 22.10.2010

Es ist ja ein wenig still in Berlin geworden, was das queere Gothic-Nachtleben angeht. Der Ackerkeller, wo die letzte Bastion queerer Goth-Partykultur, die Kiss My Blood-Party stattfand, ist ja derzeit leider ein raumloser Verein. Aber: Drei tapfere DJanes, nämlich die altgediente Conny von der „Kiss My Blood“, Anja von der „scheintot“ und Sharon von der „Digital Eye Shadow“-Party haben sich zusammengetan und veranstalten am 22.10. in der Kulturfabrik Moabit (Lehrter Straße) eine Kiss My Blood Special, eine Queer Dark Night.

Von Conny bin ich eine solide Old School Goth-Mischung gewöhnt, von Anja kenne ich sehr abwechslungsreiche Sets, die auch Neueres abdecken, nur wie Sharon auflegt, kann ich nicht sagen. Los geht es da ab 23 Uhr, es ist also noch genug Zeit zum Aufbrezeln und Hübschmachen.

Ob ich hingehe, weiß ich noch nicht, zwei Tage vorher spielen Blind Guardian in Berlin und am Tag drauf ist die Ubuntu Release Party, wo ich ebenfalls dabei sein will. Mal sehen, wie episch K.O. und pleite ich nach Guardian bin (mir schwant da Böses 😉 bezüglich des Merchandise-Standes).

3 Kommentare

  1. John
    Geschrieben am 13. Oktober 2010 um 19:53 | Permalink

    hm, ich versuch mir gerade eine queer dn vorzustellen. viel mehr verquer als ’normale‘ darknights? ^^

  2. ryuu
    Geschrieben am 13. Oktober 2010 um 20:09 | Permalink

    nun ja, eben schwullesbisch: dh. frau hat beim Flirten eine echte Chanche, eine zu erwischen, die nicht nur auf der Tanzfläche schauknutschen will, mann kann überhaupt mit Männern flirten, ohne schief angeguckt zu werden, es gibt eine selbstverständliche Inklusion von trans* jeglicher Art, Gaffer und Nach-Wichsvorlagen-Suchende sind mir auf queeren Gothicparties nie aufgefallen – es kann so unglaublich entspannend sein, mal in der Mehrheit zu sein, nicht in der potentiellen Defensivposition – und das sowohl in Hinsicht auf queerness wie auch auf gothic-Sein. Denn ansonsten ist die Schnittmengenposition verdammt unbequem.

  3. tigr
    Geschrieben am 14. Oktober 2010 um 19:49 | Permalink

    Schade, dass ich nicht mehr in Berlin bin — da waer ich gern hingegangen!… So far war Scheintot ja die einzige „richtige“ Party, auf der ich in Berlin je war: wegen genau der Gruende, die Du schon aufgezaehlt hast. Ausnahmsweise ein Fleck, wo ich mich richtig wohl gefuehlt hab, keine Angst haben brauchte, komisch angeguckt zu werden…. dabei bin ich ueberhaupt nicht gothic 🙂