FAWM-Vorbereitungen I: Hardwareentscheidungen

Der FAWM rückt näher, und wie ich vor gut einer Woche schon schrieb, bin ich ein wenig unschlüssig bezüglich der Hardware.

Was mich vom Zoom H 4-N bisher abhält, ist neben dem Preis die Frage: „Nutze ich das Ding dann auch wirklich angemessen?“ (Mit meiner Luxustrommel war’s so ähnlich, baugleiche habe ich aber vorher schon in Action erlebt, daher war das „Habenwollen“ sehr entschieden. Bei der hat sich rausgestellt, daß sie zwar mitunter mal ein paar Wochen in der Ecke steht, dann aber wieder rege benutzt wird und allgemein möchte ich sie nicht missen.) Das H1 dagegen ist aus dem Rennen: Nachdem ich mal ein wenig recherchiert habe, habe ich festgestellt, daß es sich sich nicht wie das H 4-N als USB-Mikrofon einbinden läßt. Wenn ich mit dem Gerät selbst nicht mehrspurig aufnehmen kann, dann sollte es das via Computer ermöglichen – und da kann ich dann genauso gut auf USB-Mikrofone setzen. Was mich am H 4 nach wie vor reizt, ist die Option, auch ohne Compi aufzunehmen, und natürlich, daß es mir vom Anschauen im Web her einen solideren Eindruck macht. Die Kombi normale Mikros + Preamp will’s irgendwie auch nicht werden. Es stellt sich mir darum die Grundsatzfrage: Wage ich eine Investition in richtig gutes Gerät, an dem ich wahrscheinlich dann viel Freude habe (es sei denn, ich stelle fest, das mit dem selbstgemachte Musik aufnehmen isses nicht)? Oder bin ich sparsamer und nehme eine einfache Lösung (USB-Mikro), die nicht so viel bietet, auf die Gefahr hin, daß die mir bald nicht mehr reicht, wenn ich Spaß am Recording haben sollte?

Wie ich die Frage „wie bringe ich das Mikro auf ryuus Sing-Höhe?“ richtig löse, muß ich so oder so noch austüfteln. Am Ende kenne ich mich, da werde ich mich mit Provisorien nur frusten und dann doch einen richtigen Mikrofonständer kaufen.

Und so langsam sollte ich da mal eine Entscheidung treffen, damit das Zeug dann zum FAWM-Beginn auch in meiner Bude steht und ich loslegen kann.

3 Kommentare

  1. Geschrieben am 29. Januar 2011 um 20:43 | Permalink

    Hideliho!

    Wenn Du ein normales Gesangsmikro an den Rechner anschließen möchtest, dann brauchst Du dafür keinen Preamp. Kannste direkt anschließen. Die Einstiegsmodelle von AKG und Sennheiser liegen so bei 50 – 80 Euro und ich bin mit deren Qualität ganz zufrieden.

    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur ausdrücklich raten, Dir einen richtigen Mikroständer zuzulegen, falls Du denn mit einem „normalen“ Mikro arbeitest. Alles rumgepruutsche und gefummele bringt nur Frust. Mit einem ordentlichen Mikro-Ständer mit Galgen machts einfach viel mehr Spaß und man ist flexibel. Schon für 25 Euro bekommt man da was brauchbares.

    LG Ansgar

  2. ryuu
    Geschrieben am 29. Januar 2011 um 22:22 | Permalink

    Mein altes, für Studiogebrauch ausgelegtes Prefer-Mikro braucht definitiv einen Preamp. Sonst hätte ich eventuell das genommen. Der Mikroständer steht ohnehin schon auf der Einkaufsliste. Da stimme ich Dir vollkommen zu, Provisorien bringen meistens nur Frust. Oh mann, langsam muß ich mich wirklich entscheiden, damit ich mit dem Aufnehmen auch hinterherkomme.

  3. Geschrieben am 31. Januar 2011 um 16:06 | Permalink

    Den Mikrofon-Ständer kann ich dir leider nicht zur Verfügung stellen, da ich den mittlerweile gut verbuddelt habe. Aber Mixer/Preamp mit Mic kommt morgen zu dir.

    Und ja, Mikrofon-Vorverstärker ist für mich ebenfalls Pflicht seitdem ich das Teil habe; es ist was völlig anderes gegenüber diesen billigen Mic-an-PC-Dingerse, die zu 90 % nur miese Qualität abliefern oder grundsätzlich zu leise rüberkommen. Nie wieder!

Ein Trackback

  1. […] nicht für mich, sondern für ryuus ersten FAWM helfend zur Seite stehen. Sie konnte sich bisher noch nicht für eine eigene Ausstattung aufraffen — immerhin sind das ja auch Investitionen, die überlegt werden […]