FAWM Blogging IV: Software

Tja, ich hatte gedacht, ich würde mehr Software brauchen. Tatsächlich hält sich die Software, die ich bisher benutze, in einem überschaubaren Rahmen. Mein Arbeitspferd zum Recording, bzw. zum Bearbeiten von fertigen Aufnahmen (die ich mit dem H4N gemacht habe), ist Audacity. Die Bedienung davon war mir in Grundzügen vertraut, ist aber nicht so ganz unkomplex. Erst eine Aufnahme ist mit Ardour entstanden, das mir einen noch mächtigeren Eindruck als Audacity macht, aber mir von der Bedienung her noch viel fremder ist. Da müßte ich mich in Ruhe ransetzen, um genauso sicher und flott damit zu arbeiten wie mit Audacity – und diese Zeit stecke ich diesen Monat lieber ins eigentliche Songschreiben.

Dementsprechend habe ich auch mit MIDI nicht viel gemacht. Auf LMMS und seq24 habe ich schon einen Blick geworfen und vielleicht entsteht da auch noch was Elektrotechnisches.

Effektplugins bringt Ubuntustudio in riesiger Auswahl mit; ich nutze bisher ausgewählte Plugins namentlich aus drei Bibliotheken: Calf, Invada und TAP. (Der TAP Reverberator leistete mir ganz großartige Dienste!)

In Sachen Software-Instrumente habe ich bisher ein wenig mit dem Synthesizer ZynAddSubFx und Hydrogen experimentiert. Beides Programme mit ganz großartigen Klängen.

Zu meiner eigenen Überraschung konstruiere ich zwar einiges auf Papier, ich nutze aber bisher kaum Notensatzprogramme für meine FAWM-Songs. Wenn, dann hauptsächlich Musescore, für einige Entwürfe wurde auf der Debian-Maschine auch Denemo herangezogen. Wenn je irgendetwas davon druckfähig aufbereitet werden soll, wird lilypond als Druckvorstufe herangezogen. TuxGuitar dient mir dazu, Gitarrenparts in Tabulatur zu visualisieren, habe ich allerdings bisher auch nicht genutzt, vor allem, da die Eingabe recht frustrierend ist (Tuxguitar hat z.B. keine Copy/Paste-Möglichkeit). Und nur drei meiner bisher geschriebenen sechs Songs haben überhaupt einen Gitarrenpart.

5 Kommentare

  1. Geschrieben am 24. September 2011 um 00:56 | Permalink

    … und noch ein Kommentar. Ich stöbere gerade in Deinem Blog …

    Deine Software ist doch schon ne gute Auswahl. Solange Du nicht etwas komplexeres machst muss man sich auch nicht an Ardour ranwagen, das ist schon der Porsche unter der Software. Audacity ist für einfache Aufnahmen schon super.

    Benutzt Du Jack? Oder war es bisher nicht notwendig? Audacity hat nämlich keine wirklich stabile Jack-Schnittstelle. Naja. Ich schneide mittlerweile alles mit dem kleinen Tool jack_capture auf. Klein, fein und schön konsolig. Macht vor allem keine Probleme bei Xruns/Latenzen.

    bis bald

    Markus aka Musix

  2. ryuu
    Geschrieben am 25. September 2011 um 01:15 | Permalink

    Ummm. Daß Audacity reicht, dachte ich bis zum FAWM eigentlich auch… Sobald ich jedoch anfing, mit mehr als 2-3 Spuren zu arbeiten und sobald ich mehr als nur ganz simple Effekte auf meine Gesangsspur legen wollte, machte sich die Arbeit mit Ardour dann doch bezahlt. Mit Audacity wird das echt unübersichtlich!

    Natürlich 🙂 benutze ich JACK. Der Silly Seq hätte ohne gar nicht entstehen können. JACK macht echt erstaunliche Dinge möglich, wenn $mensch das mit dem Routing erstmal geschnallt hat.

  3. Geschrieben am 25. September 2011 um 03:06 | Permalink

    jo. sag mal, wie kann ich denn per mail benachrichtigt werden wenn auf einen meiner kommentare geantwortet wurde? das wäre superpraktisch!

  4. ryuu
    Geschrieben am 25. September 2011 um 22:44 | Permalink

    Wie das per mail geht, weiß ich nicht (da hat WP möglicherweise irgendeine Möglichkeit, die aber dann wegen Opt-In-Geschichten in Deutschland wieder datenschutzrechtlich nicht ganz wasserdicht ist), aber es gibt hier einen RSS-Feed mit den Kommentaren.

  5. Geschrieben am 25. September 2011 um 22:58 | Permalink

    jo, ich hab´s grad vor ein paar minuten gefunden und hab entsprechend von meinem mailprogramm (claws, der hat ein rss-feed-plugin) eine nachricht bekommen, dass in den kommentaren neue antworten stehen. feine sache, das. muss ich auch noch in meinen blog integrieren.