Urlaub und so. Eine Saga in drei Teilen I

Ich war ja vor einiger Zeit in Urlaub und habe noch gar nicht erzählt, was ich so getrieben habe, wo ich war und so… Sei hiermit nachgeholt. Und zwar, entsprechend den Stationen, in drei Teilen. Also, fangen wir an:

Teil I – Das Nornirs Ætt-Althing

So ein Termin, den ich mir jedes Jahr vormerke, er ist ja auch immer lange genug im voraus bekannt (erstes August- oder letztes Juliwochenende). Diesmal waren wir zu Gast im Bragishof im Kraichgau, dem Zuhause von drei Ættlingen.

Feuer!

Es war kühler, als ich erwartet hätte, aber da wir unsere Unterkunft dort mit Arbeit bezahlten (einen Dachboden entrümpeln – ich war schon lange nicht mehr so dreckig wie nach zweieinhalb Stunden sehr heiterer Menschenkette), war das auch nicht so verkehrt. Immerhin war es ein paar Grad wärmer als Berlin, und ich durfte in einer wunderbaren, kuscheligen kleinen Koje schlafen.
Es wurde jede Menge Musik gemacht, diesmal nicht nur von den Singvøgeln. Ich habe andere Gitarren kennenlernen dürfen – eine Folkgitarre und eine 12-String – und habe nun den unbedingten Wunsch, mir irgendwann einmal eine 12-String zuzulegen. Die Dinger sind zwar erst einmal schwer zu spielen, aber der Klang. Der entlockt mir wollüstige Laute. Ich habe meinen Mit-Ættlingen meine FAWM-Songs, ein Aett-internes Projektchen und einen neuen Song, der seinen Text erst auf der Bahnfahrt dorthin bekommen hatte, vorgestellt, und die für mich neue Erfahrung gemacht, daß mein nächtliches sanftes Klimpern auf einer gerade verfügbaren Gitarre mit „Spiel weiter!“ quittiert wurde, sobald ich Miene machte, aufzuhören.

Der Sonntag endete in einem Ahnentrinken, das orthodoxen Germanengläubigen die Haare zu Berge hätte stehen lassen, mit beeindruckender Frequenz zwischen vom-Stuhl-fall-albern und todernst oszillierte und möglicherweise den Grundstein zu echten Großtaten gelegt hat. Am Montag bin ich dann aufgebrochen zu meinen Leuten in der Pfalz – aber das ist Stoff für den nächsten Teil…

Ein Kommentar

  1. Geschrieben am 27. August 2011 um 13:17 | Permalink

    Ja, ich werde auch in Zukunft mein „Spiel weiter“ ertönen lassen. Sooooo schön!

    Ich vermiss es schon arg. Das Feuer. Die Menschen. Das Singen. Hach, Allthing ist toll!