Was ich heute gelernt habe: qmidiarp & Synthesizerzeug

Ich habe gerade Lust, ein bißchen Tagebuch zu führen und dieses Blog dafür zu nutzen. Weil ich gerade Lust habe, neue Dinge zu lernen, will ich den Schwerpunkt darauf legen, was ich so lerne.

Die Prokrastination schlug heute gewaltig zu, und wie ich nun mal bin, vertrödele ich die Zeit nicht mit Zocken oder Fernsehen, sondern entweder mit Spinnen, Stricken und Kochen oder mit Dingen, die andere als kreativ einstufen würden. So habe ich mich aus einem „Kann doch irgendwie nicht sein, daß ich mit dem ganzen tollen Spielzeug, das es für Linux gibt, nix anfangen kann“ ein wenig an das Thema Synthesizer-Emulation gemacht.Gestern nacht bin ich außerdem, weiß nicht mehr, wo, über qmidiarp gestolpert. Brachte ich erstmal nicht zum Laufen. Heute habe ich dann nochmal ein paar Blicke drauf geworfen und auf einmal funktionierte es. Komplexes Ding und $mensch kann kranken Scheiß damit anstellen.

Und heute habe ich mir dieses fünfteilige Tutorial über Synthesizer-Emulation unter Linux angeguckt. Jetzt ergibt das alles schon viel mehr Sinn und ich seh’s kommen, daß mindestens eins meiner FAWM-Stücke wieder sehr synthetisch wird, diesmal vielleicht sogar mit selbstgeschmiedeten Klängen.

Und dabei suchte ich gestern eigentlich nur nach ein paar Möglichkeiten, glaubwürdige Streicher zu emulieren – was ich bisher zustandebringe, klingt nämlich alles etwas nach Plastik. Und ich war gefrustet davon, daß qtractor zwar alle möglichen Plugins verarbeiten kann, ich daraus aber mein geliebtes zynaddsubfx mit all seinen abgefahrenen Presets nicht ansteuern kann. Hrmpf. Irgendwann wird das alles noch…

update: Da vergaß ich doch glatt jack-keyboard, ein verbessertes virtuelles Keyboard, das den großen Vorteil hat, über jack-MIDI auszugeben – denn MIDI ist in der Linux-Sound-Architektur nicht gleich MIDI, so ganz bin ich da noch nicht durchgestiegen. Über jack-keyboard läßt sich jedenfalls qmidiarp ansteuern, was der Grund für mich war, das Ding zu installieren.

Wenn ich mich recht erinnere, ist jack-keyboard in den Ubuntu-Repositories verfügbar, als Ubuntu-User muß $mensch das also nicht selbst bauen.

Ein Kommentar

  1. Geschrieben am 9. Januar 2013 um 20:39 | Permalink

    Hi,

    ich nutze zwar kein Linux aber der qmidiarp sieht interessant aus (hat sogar eine Random Funktion). Ich benutze den Kirnu Arpeggiator, der ist auch Klasse. Wenn du einen Sampler und ein Percussion Kit parat hast, probiere das ganze mal mit dem Arpeggiator aus. Da kommen manchmal richtig schöne (abgedrehte) Grooves bei raus 🙂

    Gruß, Andreas