Stand der Dinge #umzug

Auf die Gefahr, daß ich mit der Umzugslastigkeit dieses Blogs nerve, kurzes Befindlichkeitsblogging: Alles verschiebt sich bei meinem Umzug. Ich stehe furchtbar unter Druck und versuche, meine hilfsbereiten Freund_innen nicht allzu sehr mit unter Druck zu setzen, aber manche Dinge müssen eben jetzt getan werden und nicht irgendwann in einer Woche – zumal dieser Umzug in seiner unglaublichen Jetzt-auf-Gleich-Beschaffenheit (nicht mal zwei Wochen zwischen Mietvertragsunterzeichnung und vorläufigem Einzug) Temporaltetris auf Level Superschwer nicht unähnlich ist.

Zwischendrin treibe ich Papierkrieg von erhöhter Nervigkeitsstufe (die Steuererklärung verliert gerade ihren Schrecken) und zittere, ob Menschen und Behörden, die mir Geld schulden, damit rausrücken, bevor nichts mehr aus dem Geldautomaten kommt.

Ächz. Bald isses hoffentlich mal geschafft. Und heute abend probiere ich dann mal das mit dieser Regeneration und diesem Ausruhen. Und so ein bißchen freue ich mich ja inzwischen auf die neue Bude.

Ein Kommentar

  1. M
    Geschrieben am 10. April 2013 um 07:55 | Permalink

    Ich drücke dir die Daumen das alles klappt. Und das du genug Kraft für die Kämpfe mit dem Amt hast.

    Vor eineinhalb Jahren hatte ich selbst das Vergnügen von hier auf jetzt von Berlin nach fast Stuttgart zu ziehen. Ich musste mir zwar keine Wohnung suchen, weil ich bei meiner Freundin einziehen konnte, aber ich kenne den Kampf mit den Behörden um das Geld. Noch fünf Monate nach meinem Umzug habe ich mit dem Berliner Jobcenter um jeden Cent-Betrag gerungen. Auf den Kosten für die doppelte Miete bin ich weitgehend sitzen geblieben, weil ja mein Lebensmittelpunkt nicht mehr Berlin war und das Berliner Amt demnach nicht mehr zuständig…

    Die Briefe vom Amt kamen übrigens in den seltensten Fällen an der neuen Adresse an, trotz Nachsendeauftrag bei der Post und mehrmaliger Bitte um Änderung der Adresse im Amt. Das Jobcenter benutzt einen privaten Zusteller und der kennt den Nachsendeauftrag nicht. Und die Mitarbeiter im Jobcenter kümmern sich nicht unbedingt um neue Adressen.