ryuus Hort

Gedanken über Krempel

Über Weihnachten war ich unter anderem bei meiner Mutter und meiner Großmutter. Die beiden wohnen jetzt, nachdem sie zwanzig Jahre Tür an Tür in einem gemeinsamen Doppelhaus gewohnt haben, in einer gemeinsamen Doppelhaushälfte. Der Umzug mußte ziemlich hoppladihopp gehen, da sie schneller einen Mieter für die andere Haushälfte gehabt haben, als sie je gedacht hätten (Dorftratsch ist eben manchmal sehr effizient – man muß es nur der richtigen Person erzählen).
Und da meine Großmutter jemand ist, der wenig wegwirft (man selbst, oder jemand aus der Familie, könnte es ja später nochmal brauchen), hatte sich eine Menge Kram angesammelt. Alte Kleider, alte Bücher, Spielzeug en masse (und in meiner Familie gibt es nun lange schon keine Kinder mehr, daß welche kommen, zeichnet sich auch nicht ab).

Ein Smartphone für den Drachen?

Bisher habe ich ja einen weiten Bogen um mobiles Internet gemacht, hauptsächlich aus Kostengründen. Das Hand dient nur für Kurz-Gespräche, wenn’s mal nicht anders geht (für den langen Plausch habe ich eine Festnetzflat oder ich nutze jabber oder IRC). Zur Koordination auf Reisen. Zum SMSen, was ich meide, weil sich das Tippen auf der Tastatur meines (gar nicht mal so alten) Siemens so umständlich anfühlt. Doch mehr und mehr frage ich mich, ob es nicht nützlich wäre, etwa um von unterwegs Zugriff auf Remember The Milk, Evernote oder ähnliche Dienste zu haben. Von e-mail und Instant Messaging ganz zu schweigen. Und die Anlage zur technophilen Gadgetschlampe ist bei mir durchaus vorhanden. Also ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit und des Geizes (bzw. meiner Überzeugung, daß das in der Prioritätenliste beim Geldausgeben weit genug oben steht), bis ein Smartphone sein Weg in meinen Haushalt findet.

Ein iPhone kommt für mich eher nicht in Betracht.