ryuus Hort

5090 Update

Ich habe bisher nicht viel über 5090 gebloggt.

Ein Grund dafür ist, daß ich am Anfang gesagt habe: „Wenn ich in dieser Zeit 9 Songs schaffe, bin ich gut“. Olympischer Geist eben: Dabei sein ist alles. Und in der Tat ist das immer noch so. Der kreative Fluß war zwischenzeitlich versiegt, ich traute mich nicht, ein Song aufzunehmen, den ich für schwierig hielt und an dem mir viel liegt, und mein nicht-musikalisches Leben fühlt sich an wie eine Wildwasserfahrt in zunehmend schwierigen Gewässern.

Songwritertalk: Wenn ein Song auf dem Griffbrett entsteht

Tja, das ist manchmal schon erstaunlich, wie einem ein Instrument ganz spezifisch zuarbeiten kann… Dank eines guten Tips von Duke bezüglich Barrégriff-Üben habe ich in den letzten Wochen eine ganz neue Motivation zum Gitarre-Üben. Noch wollen die Barrégriffe nicht so richtig, und das wird von der Tendenz her auch eine Sache sein, die mich noch lange beschäftigen wird. Kraft und Beweglichkeit meiner linken Hand sind einfach noch nicht da, wo sie sein sollten. Deshalb mache ich aus der Not eine Tugend und verwende öfter mal offene Akkorde (und die Barrés, die schon gehen) – und ich erkunde die Welt jenseits von simplen Dur- und Mollakkorden.

Das ist schon erstaunlich, wie anders die in der Singer-Songwriter-Mucke, die ich derzeit schreibe, dissonante Akkorde wirken – wie sehr ich die geradezu brauche, damit die Harmonien Farbe und Atmosphäre bekommen.

Heimweh.

Ich bin ein paar Tage aus dem Urlaub zurück und es war mal wieder zu kurz. Die übliche Tour: Aett-Althing, von da zu meiner Mutter, ein paar Tage später noch zur besten Freundin.

Schilf an der Saar

Ich habe die Pfälzer Sonne und die Flußlandschaft an der Saar in mich aufgesogen. In den paar Tagen habe ich für meine Begriffe ein wenig Farbe bekommen – will sagen: ein ganz zartes Elfenbein statt der üblichen Kreideblässe.