ryuus Hort

Technischer Input gesucht: Remote Podcasting.

Ich überlege ja dann und wann, mal mit anderen zu podcasten, auch wenn diese Menschen gerade nicht physisch im selben Raum sein können. Voice Chats machen es ja möglich, sich mit mehreren zu unterhalten. Aber wie kann ich damit dann einen Podcast aufnehmnen? Es nützt ja nichts, wenn ich voll das geile Tool(TM) finde und es dann keine_r benutzt. Darum hier eine kleine Frage an die unter Euch, die auch mal mit Leuten podcasten, die nicht physisch anwesend sind:

Zuerst mal das, worauf ich Wert lege:

  • Konversationen mit mehr als zwei Teilnehmenden sollten möglich sein.
  • gut bedienbar und möglichst auf vielen Plattformen lauffähig
  • gute Audioqualität
  • Mitschnitt in unkomprimiertem Audioformat, vorzugsweise .wav, wäre toll. Ist aber mehr so ein nice to have, weil ich auphonic zum postprocessing nutze und aus Gründen von Ungeduld und nicht so praller DSL-Uploadgeschwindigkeit dort ohnehin meist komprimiertes Audio hochlade.

Möglichkeiten, die ich bisher gefunden habe:

  • Skype. Von vielen benutzt, ich bekomme es unter Linux nicht mit der Audiofunktionalität zum Laufen. Erfordert eine separate Mitschneide-Software.
  • Mumble. Im Test sehr gute Audioqualität, lief auf beiden von meinen Linuxen, aber es erfordert schon ein bißchen mehr Technikaffinität als Skype, um es einzurichten. Mumble hat eine eingebaute Recordingfunktion, ich habe allerdings noch nicht geguckt, in welches Format die aufnimmt, und sie auch noch nicht ausprobiert.
  • Jingle/XMPP. Laut Auskunft von Freund_innen soll Jitsi auch Audiokonversationen mitschneiden können. Ich selbst habe es noch nicht getestet.
  • Google Hangouts – OK, das ist dann mehr eine Videosache, habe ich noch nicht probiert.

Also, Ihr Podcastenden da draußen: Was nutzt Ihr, wenn Eure Gesprächspartner_innen nicht im selben Raum sitzen können wie Ihr?

6 thoughts on “Technischer Input gesucht: Remote Podcasting.

  1. Ich würde bei mehreren Gesprächspartnern auf Mumble setzen, allein schon wegen mehrerer Plattformen. Hilfreich finde ich da auch die roten Lippen, mit denen man gut im Blick hat, wer spricht – und noch wichtiger: wer etwas sagen möchte.

    Ach ja: Bei 1:1-Gesprächen bietet sich unter Linux das kleine Tool „Pulsecaster“ an. Damit lassen sich Audiostreams direkt auf beiden Seiten mitschneiden und nachher zusammenfügen. https://fedorahosted.org/pulsecaster/

  2. Ja, Mumble wäre auch meine erste Wahl. Ist, wenns erstmal eingerichtet ist und die Beteiligten sich darin zurechtfinden (und alle ihre Mikros korrekt ausgesteuert haben), eine sehr gute Sache.

    Benötigt mensch dann nur den richtigen Server für, nicht alle erlauben Aufnahmen. Im Zweifelsfall muß (wie ich heute festgestellt habe) ein Admin das Recht zum Mitschneiden vergeben.

  3. Ach ja, und ein Tool zum Skype mitschneiden unter Windows muß ich trotzdem noch irgendwann finden. Nicht alle meine potentiellen Gegegenüber sind bereit, sich in Mumble reinzuschaffen.

  4. Ich habe das noch nie gemacht, aber ich habe gehört: das KnitKnitCafe macht es so, dass beide Skypen und beide nehmen auf ihrem Rechner zeitgleich die Audiodatei dessen auf, was sie sagen (die andere Person nicht). Dann schickt Ben seine Audiodatei, auf der nur seine Stimme ist, zu Abby, die die Datei hat, auf der nur ihre Stimme ist, und sie setzt das in einem Audioprogramm auf zwei Spuren zusammen.

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