ryuus Hort

Religion ist keine Ausrede für *istische Kackscheiße.

Achtung: Rant. Ich muß mir da gerade was vom Herzen schreiben.

Im Moment quillt meine Timeline über von Tweets über die Petition Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens (Triggerwarnung: Homophobie und Heterosexismus der übelsten Art).

Hintergrund ist der Aktionsplan „Für Akzeptanz und gleiche Rechte“ in Baden-Württemberg. Bildungspläne werden dabei als Schlüsselfaktor eingeordnet. Auf gut deutsch: es soll einfach Aufklärungsarbeit in den Schulen stattfinden.

Und diese Aufklärungsarbeit wird vom Initiator dieser Petition als Propaganda für eine „Ideologie des Regenbogens“ hingestellt.

Ich lese Tweets wie diese:

und denke mir: Da Fuq? Es ist 2014 und wir schlagen uns immer noch mit diesem Scheiß herum? Menschen können zum Mond fliegen, aber nicht sich gegenseitig einigermaßen anständig behandeln?

Preview: Singvøgel – WESTWIND

Die Bands, die ich mag, haben es oft an sich, daß ich kein „repräsentatives“ Album herauspicken kann, sondern jedes ganz anders klingt. Das gilt in besonderem Maß für die Singvøgel. Ich lernte sie kennen, als sie gerade das Album „Drei“ herausgebracht hatten, das schon ganz anders klang als sein Vorgänger „Lieder sind“.

Die Singvøgel sind insofern etwas Besonderes, als ich sonst Musik mit deutschen Texten eher nicht so gut hören kann. Bei deutschen Texten bin ich nämlich unglaublich kritisch, und daß eine Band es fertig bringt, daß ich ihre deutschen Texte mag, das ist eine große Ausnahme.

Und bei allem, was ich über die Singvøgel schreibe, muß ich einen dicken fetten Disclaimer anbringen: Ich bin mit allen dreien befreundet und betrachte sie als musikalische Vorbilder.

Im Rahmen einer Promo-Aktion habe ich vier Pre-Mixes von Songs erhalten, anhand derer ich mich jetzt über das, was da demnächst in Form des neuen Albums WESTWIND kommt, auslassen kann. Finanziert wird die Produktion wie bereits das letzte Singvøgel-Album über eine Crowdfunding-Kampagne bei Pledgemusic. Dabei könnt Ihr nicht nur das Album in digitaler Form oder zusätzlich als CD vorbestellen, sondern auch andere coole Goodies vom Songbook (mit Texten und Akkorden!) über handgeschriebene Songtexte bis zu Workshops und zum Konzert mit vollem Set erwerben. Außerdem erhalten Leute, die „gepledget“, d.h. das Album unterstützt haben, Updates und exklusive Blicke hinter die Kulissen.

Beim letzten Album „JETZT“ hatten die Singvøgel das erste Mal Ingo Vogelmann als Produzenten mit an Bord – ein Schritt, der sich, wie ich finde, positiv hörbar machte.

Jahreswechselfragebogen

Ich mach hier mal mit, was der Sven von Jens übernommen hat.

Zugenommen oder abgenommen?
Zwei Kilo abgenommen, wieder zugenommen und wieder abgenommen. Was hauptsächlich an veränderten Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten liegt. Ich will allerdings gar nicht, daß das Thema Gewicht so eine große Bedeutung hat und habe keine Lust, das Thema Essen ständig unter so einem Gesundheitsaspekt zu sehen. Und beim Sport mache ich, soviel und vor allem so oft ich gerade Lust habe. Damit fahre ich besser als mich einmal die Woche zu triezen bis zum Umfallen und ansonsten couch potato zu sein.

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Haare länger oder kürzer?
Ich schätze, ein paar cm länger, aber die Spitzen sollten mal wieder begradigt werden, das Zopfende sieht etwas jämmerlich aus. Offen erreichen die Haarspitzen inzwischen knapp den Hosenbund.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Da bei mir bislang keine Fehlsichtigkeit diagnostiziert wurde, habe ich keinen Vergleich – ich lebe bislang glücklich ohne Sehhilfe. Der letzte Sehtest ist so lang her, daß ich mich gar nicht an ihn erinnern kann.

Aber – was mich sehr freut – ich habe dieses Jahr mal mein Hörvermögen testen lassen und das ist laut Auskunft des HNO-Docs 1a.

Mehr bewegt oder weniger?
Körperlich und mich bewegt: Mehr, und das tut sehr gut. Ich gedenke das auszubauen.

Dinge bewegt: Mehr. Vor allem erstarrte Dinge in Bewegung gebracht, und das fühlte sich sehr gut an. Beruflich den Horizont geweitet und gewachsen – davon hätte ich in 2014 gerne auch mehr.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Wohl mehr als letztes Jahr, wobei das meiste in den Umzug nach Freiburg ging. Ich vermute aber, selbst mit dem Umzug bewegen sich meine Ausgaben noch auf einem vergleichsweise bescheidenen Niveau.

Wenn ich mir für 2014 wünschen dürfte, dann, wieder ein vernünftiges und stabiles Einkommen zu haben, von dem auch mal sowas wie Rücklagen gebildet werden können – und das restliche Geld für schönere Dinge als Umzüge ausgeben zu können.

Der hirnrissigste Plan?
Schwere Frage. Das mit der Selbständigkeit habe ich erstmal nicht gemacht, weiß aber nicht, ob ich die Idee mit dem selbst und ständig an sich hirnrissig nennen soll, nur unter den derzeitigen Umständen halte ich die Idee für nicht so glorreich.

Vielleicht war das mit dem Fast-Guerilla-Vorstellungsgespräch, das zu einem Job führte, von dem sich in der Probezeit herausstellte, daß der Plan doch nicht so aufgeht, eine hirnrissige Aktion. Andererseits war’s gut, weil mir eben das ermöglicht hat, endlich Berlin zu verlassen.