Von Backends und Desktop Blogging Clients

Ok, nach existenziell wichtigen Fragen g mal wieder was Technischeres: Ich wollte ja die immer mal probieren, Desktop Blogging Clients zu benutzen. Immerhin ist dieses Blog hier ja nicht mein einziges und es wäre doch sehr bequem, das alles von einem zentralen Programm auf dem Desktop aus zu tun. Nun will BloGTK gar nicht unter meinem GNOME, es stürzt nur ab (ich schließe nicht aus, daß da was mit meinem Gnomen fishy ist: auch Cheese will nicht mehr). Das Firefox-Plugin ScribeFire habe ich wieder runtergeschmissen, weil es dann doch keinen wesentlichen Komfortgewinn bedeutete und mir eine zusätzliche Toolbar reinklatschte, die ich nicht brauchte, aber nicht ausstellen konnte: ich hasse Toolbars und auf dem winzigen Netbookbildschirm macht sich der Platzverlust durch jede negativ bemerkbar. Drivel und QTM klingen noch ganz interessant. Nun ist der Artikel auf adminlife.net, den ich dazu fand, schon ein paar Tage (hust) alt. Bevor ich da auf gut Glück was installiere: Liebe Zulesende, wie macht Ihr das? Habt Ihr Clients zum Bloggen? Benutzt Ihr das Backend? Bloggt Ihr über andere Schnittstellen (z.B. email)? Und wenn Ihr Linux nutzt, habt Ihr zufällig Erfahrung mit Blogging Clients?

Weshalb ich überhaupt dieses Bedürfnis verspüre:

Portable Sun – fertig!

Endlich ist sie fertig – meine Portable Sun! War ein hartes Stück Arbeit und brauchte viiiieeel Geduld. Vor allem die letzten Reihen zogen sich. Ganz perfekt ist das Teil auch nicht, ich habe so einige Male an den falschen Stellen das Falsche gestrickt, aber was solls: Schön und warm ist es nämlich trotzdem. Und iiiirgendwann in diesem Leben stricke ich nochmal einen Revontuli aus anständigem Garn (nicht so billigem Polytierchengarn) und dann auch ordentlich. Ich habe dabei einiges gelernt, z.B. die verschiedenen Arten, zu- und abzunehmen. Aber genug gelabert – hier ein Bild: Revontuli-Schultertuch Mehr Bilder nach dem Klick:

Nochmal Wollgedöns

Tut mir leid, schon wieder Wollcontent. Die Handarbeit ist auch unheimlich entspannend: nach der Arbeit heimkommen und mich erstmal mit meinem Textil- und Wollkram beschäftigen, runterkommen, dabei den Alltagsstreß vergessen und vielleicht auch ein wenig Radio hören tut mir gut. (OK: Weil bald Chorkonzert ist, verbringe ich gerade mehr Abende bei Proben als zuhause. Aber das ist temporär.) Es wird hier bald auch wieder weniger craftygrrrl-lastige-Themen geben, versprochen 🙂

Gestern hab ich schon mal ein wenig Adventureschafwolle kardiert und testgesponnen. Das Schaf, von dem die Wolle stammt, ist ein Pommersches Landschaf und gehört einem Bekannten von Distel. Die Wolle ist kräftig und leicht kraus, dunkelgrau mit einigen dunkelbraunen Einsprengseln und immer mal wieder einem helleren Haar dazwischen. Eine wunderschöne Farbe. Sie ist auch noch nicht hundertprozentig fettfrei, was sich beim Spinnen positiv bemerkbar macht.

@Magic_Cauldron hat auch was von dieser Wolle und sagt, sie hätte das auch ohne Kardieren super spinnen können. Ich bin da skeptisch, einiges habe ich nicht so gut ohne Karden aufgelockert bekommen, bzw. es wäre sehr mühsam.