ryuus Hort

Alternativen zu Qsynth

Achtung: Dies ist ein sehr technischer Post übers Musikmachen unter Linux, wer sich nicht dafür interessiert, soll einfach weglesen.

Am Musikmachen mit Linuxsoftware habe ich mittlerweile richtig Spaß. Ich bossele gern mit Synthesizern etc. rum, verschwende leicht Stunden um Stunden, indem ich mit seq24, qtractor und anderen Sachen rummache… aber bisher alles mit Synthesizern, die auch nach Synth klingen.

Denn wenn’s etwas mehr nach traditionellen Instrumenten klingen soll – da bin ich noch etwas verloren. Bzw. war bis vor kurzem, so ganz langsam fange ich an, durch den Dschungel von Soundfonts, DSSI, LADSPA und LV2 durchzusteigen.

Es gibt nämlich den Soundfont-Player Fluidsynth samt seiner GUI Qsynth. So weit, so schön. Der Fehler: Wenn ich bei Qsynth irgendwas an den Einstellungen ändere, z.B. einen Soundfont lade, muß ich das Modul neu laden und hinterher taucht es nicht mehr im Audio-Tab der Verbindungen in qjackctl auf.

Also muß eine Alternative zu Qsynth her.

srsly, UbuntuStudio: dafuq?

Ich habe einen neuen Rechner. Er hat recht anständige innere Werte und ist vor allem sehr schön leise. Ich hab mich für einen mit vorinstalliertem Windows entschieden, weil ich auch dann und wann mal was zocken oder mit Windows-only-Software testen will, und da ist wine leider nicht immer der Weisheit letzter Schluß. Wozu gibt es Dual Boot-Installationen.

Jetzt bin ich ein paar Wochen mit Windows durch die Gegend gegurkt und stellte mal wieder fest, was ich an Ubuntu habe. Das Netbook wurde in dieser Zeit rege genutzt, vor allem fürs Musikmachen – allen hardwarebedingten Einschränkungen zum Trotz!

Vor einer Woche faßte ich mir schon mal ein Herz und versuchte UbuntuStudio 12.04 zu installieren (praktisch, daß das eine LTS-Version ist), und der erste Versuch scheiterte an einer offenkundig nicht korrekt gebrannten Installations-DVD. So weit, so doof.