ryuus Hort

Archlinux-Zwischenstand: Alles muß ich selber machen!

Wie ich im letzten Post schon erwähnt habe, hat mein Archlinux den fatalen LMDE-Blackscreen überlebt. Was ich zum Anlaß genommen habe, mal wieder ein wenig daran rumzubasteln.

Was sich in der Titelzeile nach einem Stoßseufzer anhört, ist nur halb einer. Ja, es ist ungewohnt, mein System von Hand zusammenlöten zu müssen. Es ist verdammt unbequem und macht Arbeit. Deshalb mache ich das ja als Bastelsystem und Stückchen für Stückchen.

Es ist auch eine Chance, ein Systemverhalten, das ich bisher als gegeben hingenommen habe, zu überdenken: Ist das für mich sinnvoll und wünschenswert? Oder möchte ich das anders haben? Es ist eine Chance, mein System genau so zusammenzuschneidern, wie ich das haben will.

Fawm Blogging, Folge 7: Dokumentieren

Lektion, die ich gestern beim Rumspielen mit Synths lernte: Dokumentiere deinen Scheiß! Schon 5 Minuten später weißt du unter Umständen nicht mehr, wie dieser geile Synth hieß, mit dem du gerade was aufgenommen hast. Tomboy kommt mir da recht als Notizprogrämmchen. Außerdem muß ich mal rauskriegen, warum LMMS nicht mit meinem qjackctl zusammenspielen will... nervig, das.
Fawm Blogging, Folge 7: Dokumentieren

FAWM Blogging, Folge 1: Unperfekt

tl;dr: ryuu ärgert sich über begrenzende Faktoren in Sachen Aufnehmen, ist mit dem Songschreiben nicht so schnell, wie sie gerne wäre, fühlt sich außerhalb ihrer Komfortzone unbehaglich und läßt die Hosen runter mit einem unperfekten Kanon.

FAWM hat angefangen und ich ärgere mich ein bißchen rum.
Ich merke nämlich, daß gerade bei meiner Singstimme ein anständiger Mix riesig was rausholen kann. „Trocken“ aufgenommen klingt so ziemlich jede Singstimme doof. Die reine Lehre der (digitalen) Tontechnik – soweit ich das bisher mitbekommen habe – sagt: Nimm in einem eher trockenen Raum auf, damit nicht der Umgebungsschall auf dem Mikro landet, sondern der Schall von Instrument/Stimme. Da meine Stimme in höheren Regionen großen Schalldruck entfaltet, muß ich den Pegel, bei dem aufgenommen wird, gehörig runterdrehen, zumindest, wenn ich plane, meine zweigestrichene Oktave zu benutzen. Das klingt dann ohne weitere Bearbeitung erstmal zu leise, glanzlos, unter Umständen auch dumpf. Das macht eigentlich nichts, denn: „Zum Leben erweckt“ wird das Ganze dann mit Verstärkung und Effekten. So der Plan.

Denn da ist bei mir der begrenzende Faktor (neben Nerven und noch sehr lückenhaftem tontechnischem Wissen) der Computer.