#12v12 – ein Tag im April

Im März habe ich schon versucht, an 12von12 teilzunehmen und leider nur 9 Bilder geschafft (und sie erst recht nicht verbloggt, sondern nur instagramt).

Ich sitze dieser Tage krankgeschrieben zuhause. Ein Infekt hat mich vor 2 Wochen ausgeknockt, jetzt ist mein Kreislauf immer noch fragil. Was mache ich also?

1. Guten-Morgen-Yoga. Das erste Mal auf der Matte seit zwei Wochen, gaaanz sanft mal wieder anfangen mit Bewegung. Ging ganz gut, tut dem Rücken gut (der beklagt sich über den Bewegungsmangel).

ready for yoga!

Body positive practice: Wieder ins Training finden und Prioritäten

Content Note: Gegen Ende des Textes kommt das Thema Gewicht zur Sprache.

Gestern habe ich das erste Mal seit einem Monat wieder Krafttraining aus meinem Body Weight Exercises-Programm gemacht. Ich war in dem 10-Wochen-Plan Anfang Februar bei Woche 3 angekommen, allerdings sieht dieser Trainingsplan 4 Trainings pro Woche vor, für jedes Training brauche ich ca. 40 Minuten plus Aufwärmen und Cooldown/Stretching, d.h. ich kann mindestens eine gute Stunde pro Workout rechnen. Das kriege ich zeitlich einfach nicht auf die Reihe, vor allem, wenn ich auch ab und zu eine längere Strecke laufen will (aus Spaß, um den Kopf freier zu kriegen, weil das Draußensein einfach so gut tut, und weil ich auch meine Ausdauer verbessern will). Zwei bis drei Workouts pro Woche sind realistisch(er).

Body Positive Practice März: Meine Startbedingungen

Dieser Post ist Teil einer Serie über Body Positive Fitness. Das heißt: (Austausch über) Fitness ohne ständiges Reden übers Abnehmen, ohne Bewertung bestimmter Körperformen und -praktiken, ohne Diätgerede und auch ohne Reden darüber, ob bestimmte Körperformen und -praktiken gesund oder ungesund sind. Das findet mehr als genug statt; es schadet nicht, wenn diese Diskurse hier mal nicht abgespult werden und der Fokus statt dessen darauf liegt, Spaß an der Bewegung zu finden, zu haben und zu kultivieren. Entsprechend werde ich auch die Kommentare moderieren. Danke.

Was ich mache

  • Laufen, und zwar hauptsächlich Strecken zwischen 3 und 5 Kilometern und 17 bis 150m Höhenunterschied; gelegentlich auch kürzer, wenn ich noch eine Einheit Krafttraining dranhängen will.
  • Krafttraining mit Body Weight Exercises, d.h. Übungen, die nur das eigene Körpergewicht verwenden – Liegestütze, Kniebeugen etc. Ich verwende dazu die App You Are Your Own Gym und arbeite mich durch das Einsteiger-Programm.
  • Radfahren ist bei mir Verkehrsmittel, um von A nach B zu kommen, das zähle ich mehr in die Rubrik „Bewegung im Alltag“; Wandern/Bergsteigen gehe ich vorrangig des Genusses wegen. Trotzdem „zähle“ ich die Bewegung, die so zustande kommt.
  • Gelegentlich mache ich – Kontrastprogramm! – Feldenkrais-Übungen als Methode, Fehlbelastungs-Tendenzen entgegenzuwirken und mich zu entspannen. Ich verwende vor allem das Buch „Feldenkrais für Sänger“ von Samuel H. Nelson und Elisabeth Blades-Zeller. Feldenkrais-Übungen helfen mir vor allem vor dem Singen, mit der richtigen Ent_spannung ans Üben heranzugehen.

März ist Body Positive Practice Month!

Wurzelfrau lädt zum Body Positive Practice Month ein. Ursprünglich sollte es eine Yoga-Aktion sein. Nun mache ich kein Yoga – teils aus Rebellion, weil mir fast meine ganze Familie „Yoga ist gut für Dich!!!“ vorhält, teils, weil ich an anderen Formen von Fitness einfach mehr Spaß habe. Auf meine Anmerkungen hin haben Distel und Wurzelfrau die Aktion um Nicht-Yoga-Praxis erweitert. Denn Lust auf Fitness und Bewegung, aufs Wieder-In-Schwung-Kommen diesbezüglich und aufs Bloggen darüber habe ich durchaus!

practicemonth