Esoterik und Esoterikkritik, Teil 3: Was ich tatsächlich zu kritisieren habe.

Nachdem ich im letzten Teil ein Loblied auf die Dinge gesungen habe, die ich an meiner Praxis als empowernd, befreiend und gut empfinde, will ich jetzt die Dinge ansehen, die ich selbst im esoterischen Feld als kritikabel und problematisch empfinde. Darunter ist etliches, was ich selbst nicht mittrage, womit ich aber immer wieder in einen Topf geschmissen werde, weil meine Praxis ja nach wie vor zum „lunatic fringe“ gerechnet wird; was jedoch nicht heißt, daß ich bereit bin, diejenigen Teile meiner Praxis, die als ‚irrational‘, ‚esoterisch‘ oder ‚okkult‘ markiert sind, auszugrenzen, um bürgerlichen Ideen von einer ‚seriösen Religion‘ zu entsprechen.

Die Sache mit dem Kommerz

Esoterik ist ein kommerzialisiertes Feld und zugleich mit einem Tabu behaftet. Das Bild, das im Bewußtsein der Mehrheit davon existiert, ist jenes der kommerzialisierten Esoterik, die Kackscheiße galore (re)produziert und gelegentlich sogar zu destruktiv-manipulatorischen kultartigen Dingen wird.