ryuus Hort

Ein Audioformat-Rant: Das Dilemma mit aac

tl;dr: Das .aac-Format mag eine tolle Sache sein, meine Freude darüber ist trotzdem nicht ungetrübt.

.aac ist, wenn ich dem Lautsprecher glauben darf, die Zukunft im Podcasting. Das Format kann Kapitelmarken und macht bei gleicher Audioqualität kleinere Dateien. Nachdem die Distel ihren Podcast jetzt auf .aac umgestellt hat, habe ich mir mal so ein paar Gedanken gemacht über das Problem, das ich mit diesem Format habe.

Ganz davon abgesehen, daß es mal wieder ein proprietäres Format ist (als Linuxtante freue ich mich ja immer über offene Standards): Ich habe ein Abspielgeräte-Problem. Mein gar nicht sooo alter und damals auch nicht sooo billiger Sansa Fuze unterstützt nämlich alle möglichen Formate – nur .aac noch nicht.

Warum ist mir das wichtig? Ganz einfach: Manchmal höre ich Podcasts am Rechner. Da ist das egal, VLC kann .aac abspielen und Miro (das ich bis vor ein paar Monaten als Podcatcher verwendet habe) auch.
Mindestens genauso häufig höre ich Podcasts jedoch unterwegs.

FAWM 6 – 8: Munitions Factory, Inner Sanctum & Silly Seq

So, ich war songschreibtechnisch nicht faul – ich habe zuerstmal in einem „virtuellen Chor“ mitgesungen und damit zu Munitions Factory beigetragen. Hat Spaß gemacht, auch wenn der Sopranpart wirklich ungnädig hoch war.

Dann habe ich (mal wieder im Rahmen eines Songskirmish) „Inner Sanctum“ geschrieben:

Audio MP3

Musik mit Pinguin VII: KXStudio

Linux-Distributionen gibt es ja wie Sand am Meer. Unter anderem auch etliche, die speziell auf Multimedia-Bearbeitung optimiert sind, die also z.B. von Anfang an einen Lowlatency- oder Realtime-Kernel mitbringen, JACK bereits an Bord haben und auch etliche Programme, die $mensch für Audiobearbeitung, Grafik oder Videoschnitt braucht. Lauter Dinge, die man bei einem gewöhnlichen Ubuntu oder Debian erst einmal installieren und konfigurieren muß, sind in so einer Multimedia-Distribution schon vorkonfiguriert. Wer viel Multimedia-Bearbeitung unter Linux machen möchte, kann sich mit einer spezialisierten Distribution also unter Umständen signifikant Nerven sparen. Zwei dieser Distributionen wollte ich einmal testen: KXStudio und puredyne.

Android & Audioformate – Randnotiz

Hier hatte ich ja schon überlegt, ob ein Smartphone was für mich wäre und bin zu dem Schluß gekommen: wenn, dann ein Androide.

.ogg scheint, wie ich heute diversen Suchmaschinenbefragungen entnommen habe, unter Android nicht so das Problem zu sein, FLAC dagegen eher. Noch ist FLAC für mich nicht so interessant, weil es relativ viel Speicherplatz verbrät und Speicher bei mir nicht sooo üppig ist. Aber das könnte sich eines Tages ändern.

Derzeit habe ich für mobile Beschallung einen geradezu antiken mp3-Player.