ryuus Hort

Softwaremurks und Debianfrust

Jetzt habe ich meinen Bastelrechner schon ein Dreivierteljahr am Laufen. Ganz unversehens ist er zu einer Mischung aus Experimentierkiste und Produktivsystem mutiert. Die Hardware ist nicht glorios, aber ausreichend, und ich habe Debian lieben gelernt. Allerdings muß irgendwas mit meiner Installation doch vermurkst sein – das eine oder andere Programm, das nicht aus Repositories installiert werden kann (sondern aus .deb-Paketen oder über wine), will einfach nicht starten. Unter anderem startet weder mein ungern entbehrtes Evernote noch das Mindmapping-Programm xmind. Debian stable macht seinem Namen alle Ehre.

Bastelrechner-Update: Grafikkarten-Treiber installiert

Was man so tut, wenn man krank zu Hause hängt, aber nicht zu krank ist, um ein bißchen am Rechner rumzufummeln… Ein weiterer Punkt von dieser Liste ist erledigt: Ich habe die Treiber für die Nvidia-Grafikkarte installiert, nach dieser Anleitung von Roman. Bringt aber nicht so sonderlich viel und war viel Aufwand. Bis ich die Tastaturbelegung am Loginscreen wieder auf deutsch hatte (sie hatte sich im Zuge der GraKa-Treiber-Installation auf US-englisches Tastaturlayout verstellt), habe ich Bekanntschaft mit der xorg.conf geschlossen und auch gleich gelernt, daß man daran nicht ohne Not rumfummeln sollte. Und wenn, dann sollte $user schon ein wenig mit der Konsole umgehen können. Dateien kopieren und umbenennen können ist da eine sehr wichtige Fertigkeit.

Lustige Netzwerkfehlerjagd.

Liebe Nicht-Nerds, verzeiht mir, es wird jetzt ein wenig sehr technisch! Im Zweifelsfall ignoriert diesen Post also. Gestern abend fiel an meinem Debian-PC auf einmal das (kabelgebundene) Netzwerk aus. Narf. Das ist schon nervig genug; aber parallel fing das DSL auf meinem Netbook, das ich daraufhin anschmiß, um weiter im Netz zu sein, an zu lahmen. Ich machte mich, soweit ich das mit meinen Kenntnissen hinkriege, ein wenig auf die Fehlersuche und stellte fest: Am einen Stecker meines Ethernet-Kabels (leider meines einzigen) ist der Haken, der das normalerweise festhält, gebrochen. Wenn ich das Kabel in den Ethernet-Port meines Netbooks stecke, kommt darüber trotzdem eine Verbindung zustande. Am Debian-PC geschah das gestern aber nur nach einem Neustart1 für solange, bis der Bildschirmschoner anging (dieweil ich, kochend, Podcasts hörte). Dann: Netzwerk wieder weg, und auch Kabel abziehen und neu einstecken half nix. 🙁

  1. einem erzwungenen, da der Versuch, das USB-Kabel meines Routers zu verwenden, für einen harten Shutdown sorgte: ich vermute, das BIOS mag das nicht; selbes Symptom hatte ich mal, als ich im laufenden Betrieb einen Hub ansteckte.