ryuus Hort

Mittelaltermarkt und so

Gestern war ich auf dem Mittelaltermarkt von „Zum Germanen“, der jedes Jahr im Frühling stattfindet, praktischerweise in S-Bahn-Reichweite.

Tribal Dance-Gruppe

Authentizitäts-Niveau war so mittel, sieht schon alles „irgendwie mittelalterlich“ aus. Die beste Freundin, die da sehr kritisch ist, würde wahrscheinlich über vieles meckern. Und es war irre voll. Ich sah wenig, was ich gern haben wollte – sogar für das klassische Mittelaltermarktgut ‚heidnischer Symbolschmuck‘ habe ich inzwischen meinen Händler des Vertrauens – , ich vermißte einen Räucherwerkstand (mein Styrax ist alle), und am einzigen Stand, wo ich etwas Nicht-Trinkbares kaufte, schaute mich die Händlerin mit einem „Kennen wir uns nicht?“ an und entpuppte sich als Bekannte. Flugs saß ich eine halbe Stunde am Stand und unterhielt mich mit ihr und ihrem Freund.

Gewandert: Havelhöhenweg

Vorletzten Sonntag habe ich das schöne Wetter ausgenutzt, um mal wieder rauszukommen aus der Stadt. Sonderlich weit auch nicht, aber immerhin weit genug, um mal Wald zu sehen. Ich bin nämlich den an der Havel entlang gewandert. Entlang der Havel gibt es wunderschönen Weg, wo man auch immer wieder die Gelegenheit hat, zwischendurch entspannt den ebenen Uferweg an der Havel entlang zu schlendern, hier und da kann man in der Havel auch baden oder sich von zutraulichen Enten begucken lassen.

Blick auf die Havel

Allerdings ist dieser Weg an schönen Wochenendtagen auch reichlich begangen und die Havel wird von Sportbootfahrern reichlich genutzt. Wer es etwas ruhiger mag, sollte nach dem parallel verlaufenden Havelhöhenweg Ausschau halten.