ryuus Hort

Lustige Netzwerkfehlerjagd.

Liebe Nicht-Nerds, verzeiht mir, es wird jetzt ein wenig sehr technisch! Im Zweifelsfall ignoriert diesen Post also. Gestern abend fiel an meinem Debian-PC auf einmal das (kabelgebundene) Netzwerk aus. Narf. Das ist schon nervig genug; aber parallel fing das DSL auf meinem Netbook, das ich daraufhin anschmiß, um weiter im Netz zu sein, an zu lahmen. Ich machte mich, soweit ich das mit meinen Kenntnissen hinkriege, ein wenig auf die Fehlersuche und stellte fest: Am einen Stecker meines Ethernet-Kabels (leider meines einzigen) ist der Haken, der das normalerweise festhält, gebrochen. Wenn ich das Kabel in den Ethernet-Port meines Netbooks stecke, kommt darüber trotzdem eine Verbindung zustande. Am Debian-PC geschah das gestern aber nur nach einem Neustart1 für solange, bis der Bildschirmschoner anging (dieweil ich, kochend, Podcasts hörte). Dann: Netzwerk wieder weg, und auch Kabel abziehen und neu einstecken half nix. 🙁

  1. einem erzwungenen, da der Versuch, das USB-Kabel meines Routers zu verwenden, für einen harten Shutdown sorgte: ich vermute, das BIOS mag das nicht; selbes Symptom hatte ich mal, als ich im laufenden Betrieb einen Hub ansteckte.

Tablet Mania: iPad, WePad und mein Senf

Anfang April wurde das iPad vorgestellt, unter großem medialem Rummel. Und die Firma neofonie legt mit dem WePad ein Produkt vor, das wie Konkurrenz aussieht, aber kein iPad-Killer sein will. Grundsätzlich sieht das für mich erst einmal sympathisch aus, doch es mangelte beim Start nicht an Pannen.

Ich bin jedoch skeptisch, ob ein Tablet PC überhaupt etwas für mich wäre. Aus einem kühlen Grunde: Mir fehlt die Tastatur. Schon auf dem Netbook ist es weniger der kleine Bildschirm als die sehr kleine Tastatur, die die Bedienung für mich mühsamer macht als die eines Desktops mit anständiger Tastatur. Ob eine onscreen-Tastatur auf einem Touchscreen das vernünftig ersetzen kann?

Bastelrechner, Teil IV: Gehäuse from hell

Wo waren wir stehengeblieben? Richtig, PC-Gehäusedesigner an empfindlichen Körperteilen aufhängen. Mein Verlangen danach hat sich auf jeden Fall im Lauf des Samstagabends noch verstärkt! Denn um das DVD-Laufwerk in den Schacht zu bekommen, habe ich die Front abnehmen müssen – daß ich das muß und wie es geht, bekam ich erst nach einer halben Stunde Rumgefummel im Gehäuse heraus, nach der ich schon aussah, als hätte ich versucht, eine sehr wasserscheue Katze zu baden. Die Festplatte so einzuschrauben, daß ich alle Verbindungungen anschließen konnte, war der kleinere Krampf, aber nervig genug. Aber die Krönung war, das Gehäuse wieder zu zu bekommen! Das war ein Gewürge ohne Ende! Sehr solide gebaut, das Ding – aber wer auch immer das entworfen hat, hatte kein Herz für Bastler, die mal schnell neue Hardware einbauen wollen.

Jetzt ist die Hardware ein kleines bißchen zickig: Ein (per USB angeschlossenen externen DVD-Laufwerk gestartetes) Live-Ubuntu fand die IDE-Festplatte, die mir als Boot Device nicht angeboten worden war, nicht aber die SATA-HD, die mir als Boot Device angeboten worden war. Liegt das daran, daß die leere SATA-HD evtl. nicht formatiert ist?