ryuus Hort

Die ideale Linux-Distribution

… oder von der Quadratur des Kreises…

Einer der Gründe, warum ich Linux so mag, ist zugleich eine Sache, die mir regelmäßig große Unschlüssigkeit beschert: Es gibt etliche „Geschmacksrichtungen“ davon, alle auf unterschiedliche Bedürfnisse und Präferenzen abgestimmt.

Das geht auf Kosten der universellen Bedienbarkeit. Wenn man mich vor das Linux setzt, das eine hypothetische Bekannte für sich als passend betrachtet, bedeutet das z.B. nicht, daß ich das automatisch bedienen kann.

Nun kann man Linux-Distributionen auf alle möglichen Zwecke zuschneiden und je nachdem werden die Prioritäten unterschiedlich sein. Eine serverorientierte Distribution wird den Fokus auf stabile und gut getestete Software legen, während andere Distributionen auf topaktuelle Pakete Wert legen. Ich habe mir darum mal ein paar Gedanken gemacht, was mir eigentlich bei der Auswahl der Distribution wichtig ist.

Ausprobiert: LMDE – Linux Mint Debian Edition

Ich bin ja versucht, mein Netbook einmal mit einem neuen Betriebssystem zu versehen, bzw. wenistens das dort werkelnde Ubuntu neu zu installieren. Auch auf dem Bastelrechner wird das Debian Stable nicht ewig bleiben. Langsam aber sicher wird es mir wichtiger, mit aktueller Software zu arbeiten; doch auf dem Desktop wird das nächste Upgrade dann wohl eher ein Debian Testing. Ob da nicht noch ein anderes System zum Frickeln oder eins für Multimediazwecke dazu kommt, ist noch nicht entschieden.
Für das Büchlein halte ich jedoch mittlerweile die Augen nach einem neuen Brot-und-Butter-Linux offen. Ein Kandidat, den ich letzthin probiert habe, ist Linux Mint Debian Edition, kurz LMDE.

Musik mit Pinguin VII: KXStudio

Linux-Distributionen gibt es ja wie Sand am Meer. Unter anderem auch etliche, die speziell auf Multimedia-Bearbeitung optimiert sind, die also z.B. von Anfang an einen Lowlatency- oder Realtime-Kernel mitbringen, JACK bereits an Bord haben und auch etliche Programme, die $mensch für Audiobearbeitung, Grafik oder Videoschnitt braucht. Lauter Dinge, die man bei einem gewöhnlichen Ubuntu oder Debian erst einmal installieren und konfigurieren muß, sind in so einer Multimedia-Distribution schon vorkonfiguriert. Wer viel Multimedia-Bearbeitung unter Linux machen möchte, kann sich mit einer spezialisierten Distribution also unter Umständen signifikant Nerven sparen. Zwei dieser Distributionen wollte ich einmal testen: KXStudio und puredyne.