ryuus Hort

Songwritertalk: Wenn ein Song auf dem Griffbrett entsteht

Tja, das ist manchmal schon erstaunlich, wie einem ein Instrument ganz spezifisch zuarbeiten kann… Dank eines guten Tips von Duke bezüglich Barrégriff-Üben habe ich in den letzten Wochen eine ganz neue Motivation zum Gitarre-Üben. Noch wollen die Barrégriffe nicht so richtig, und das wird von der Tendenz her auch eine Sache sein, die mich noch lange beschäftigen wird. Kraft und Beweglichkeit meiner linken Hand sind einfach noch nicht da, wo sie sein sollten. Deshalb mache ich aus der Not eine Tugend und verwende öfter mal offene Akkorde (und die Barrés, die schon gehen) – und ich erkunde die Welt jenseits von simplen Dur- und Mollakkorden.

Das ist schon erstaunlich, wie anders die in der Singer-Songwriter-Mucke, die ich derzeit schreibe, dissonante Akkorde wirken – wie sehr ich die geradezu brauche, damit die Harmonien Farbe und Atmosphäre bekommen.

Pre-FAWM-Blogging: Alle meine Plektren

Ich habe letzten Samstag mal meine Plektrensammlung erweitert:
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Plektren sind ja irgendwie Herdentiere, und jedes hat andere Spieleigenschaften, je nach Form, Material und Stärke. Ich habe mein optimales Plektrum noch nicht gefunden. Rechts im Bild mein Kapodaster, ein unglaublich praktisches Ding, wenn auch hier in der billigsten Ausführung, die es gibt. (Ich brauch' mal einen besseren, bei Gelegenheit.) Der erweitert den Raum der auf der Gitarre benutzbaren Tonarten ganz beträchtlich. Eigentlich war ich ja im Gitarrenladen, um neue Saiten zu kaufen - und bin dann nicht dazu gekommen, sie aufzuziehen. Das kann ich jetzt frühestens morgen machen. Ist wahrscheinlich eine Schnapsidee, einen Tag vor FAWM-Beginn noch meine Gitarre neu zu besaiten (bekanntlich brauchen neue Saiten ja eine Weile, bis sie die Stimmung halten), aber es wäre genauso schade, neue Saiten zu kaufen und sie dann nicht zu benutzen.
Pre-FAWM-Blogging: Alle meine Plektren