Bastelrechner, Teil IV: Gehäuse from hell

Wo waren wir stehengeblieben? Richtig, PC-Gehäusedesigner an empfindlichen Körperteilen aufhängen. Mein Verlangen danach hat sich auf jeden Fall im Lauf des Samstagabends noch verstärkt! Denn um das DVD-Laufwerk in den Schacht zu bekommen, habe ich die Front abnehmen müssen – daß ich das muß und wie es geht, bekam ich erst nach einer halben Stunde Rumgefummel im Gehäuse heraus, nach der ich schon aussah, als hätte ich versucht, eine sehr wasserscheue Katze zu baden. Die Festplatte so einzuschrauben, daß ich alle Verbindungungen anschließen konnte, war der kleinere Krampf, aber nervig genug. Aber die Krönung war, das Gehäuse wieder zu zu bekommen! Das war ein Gewürge ohne Ende! Sehr solide gebaut, das Ding – aber wer auch immer das entworfen hat, hatte kein Herz für Bastler, die mal schnell neue Hardware einbauen wollen.

Jetzt ist die Hardware ein kleines bißchen zickig: Ein (per USB angeschlossenen externen DVD-Laufwerk gestartetes) Live-Ubuntu fand die IDE-Festplatte, die mir als Boot Device nicht angeboten worden war, nicht aber die SATA-HD, die mir als Boot Device angeboten worden war. Liegt das daran, daß die leere SATA-HD evtl. nicht formatiert ist?

ryuu und ihr Bastelrechner, III: Hardware schrauben

Irgendwie ist gerade Computerbastelzeit. Der asaaki hat z.B. gerade versucht, ein Netbook mit gentoo zu bestücken, was nicht ganz geklappt hat. Dieses Wochenende waren mir dann doch andere Dinge wichtiger als an Hardware zu schrauben. Gestern abend allerdings habe ich mich da rangemacht… und das Basteln war tatsächlich erstmal eine Tätigkeit mit dem Schraubenzieher.

Die inneren Werte: 512 MB RAM hat der Bastelrechner und 80GB HD, immerhin schon eine SATA-HD. 1,8GHz Prozessortakt sollten für das meiste reichen, ein 64-bit-fähiger AMD-Prozessor steckt drin. Ein optisches Laufwerk war nicht dabei, das ist ein Mangel, den ich auf jeden Fall beheben wollte! Und da im alten Rechner reichlich RAM steckte, sollte auch zumindest der eine noch freie Slot mit zusätzlichen 512 MB bestückt werden – mit 1GB RAM arbeitet es sich doch schon etwas besser als mit einem mageren halben. Das Mainboard hat (juhu!) noch IDE-Slots, da kann ich die alte HD aus dem alten Rechner reintun (80GB) und vor allem das DVD-Laufwerk einschrauben.

So der Plan.

Bastelrechner für ryuu?

Also – irgendwie überlege ich immer noch, ob ich den alten Rechner irgendwie wiederbelebe oder mir gleich Ersatz hole. Es kann der Prozessorkühler sein. Da bin ich, wenn ich das Modell nochmal besorge, das jetzt verbaut ist, mit ca. 17 Öcken dabei.
Es kann aber auch das Netzteil oder (meine Vermutung) das Mainboard sein. Das wird dann teurer. Und ich habe wenig Lust, auf blassen Dunst Geld auszugeben – zumal das Mainboard zu ersetzen, bei der alten Hardware, die ansonsten drinsteckt, bedeuten könnte, daß ich noch mehr austauschen muß, damit es wieder zusammenpaßt.

Old_computer_3
Auf die Dauer ist ein Netbook als alleiniger Computer auch ein wenig arg minimalistisch. Zumal wenn man schon mal am Wochenende einen ganzen Tag vor dem Rechner hockt und Text schubst. Dafür hänge ich dann auch mit dem Netbook, ist meine Erfahrung, am Schreibtisch.

Reparieren oder gleich ausschlachten?

Ich habe ja letzten Juli schneller als ursprünglich geplant mein Büchlein (wie das Netbook jetzt bei mir heißt) angeschafft. Der alte Rechner steht immer noch hier rum, und irgendwie bin ich noch immer unschlüssig, was ich damit machen soll.

Soll ich noch einmal versuchen, ihn zu reparieren? Die Technologie (er hat z.B. noch eine IDE-Festplatte) ist zwar etwas angestaubt, aber die inneren Werte stimmten so halbwegs – 2,6 GHz Prozessor (wenn auch ein Single Core), eine NVidia GeForce 5200 und 1,5GB RAM waren schon ganz OK. Lediglich die Festplatte war mit 80GB ein wenig knapp bemessen für meinen Geschmack.