ryuus Hort

FAWM Blogging, Folge 10: Transpiration.

Ich bin außer Gefecht. Naja, zumindest stimmlich. Wie ich im letzten Post schon angedeutet habe: Mich hat die Erkältung erwischt und mit einem großen Hammer zugeschlagen. Seit Dienstag habe ich jetzt nicht singen können. Was mache ich also? Eine Menge. Mit Elektronik basteln, zum Beispiel. Instrumentals entwerfen. Songtexte schreiben.

Und dabei ist mir (mal wieder) aufgefallen, daß das Bild vom kreativen Genie schief ist und was am Diktum von Kunst als „10% Inspiration, 90% Transpiration“ dran ist.

FAWM Blogging, Folge 6: Überraschungen.

Tja, Songwriting. Ich erlebe damit einige Überraschungen! Zum Beispiel, daß mir das Texten leichter als letztes Jahr fällt, und überraschenderweise fällt mir auch das Texten auf Deutsch leichter – drei deutsche Songtexte sind ja schon mal eine Menge. Und es ist nicht gesagt, daß da nicht noch mehr kommt.

Die zweite Überraschung – naja, nicht wirklich eine Überraschung: Meine Musen mögen das Abwegige. Und ich lasse ihnen freien Lauf. Gut, daß ich nicht geplant hatte, Songs in einem speziellen Genre zu schreiben – es kommt so viel aus so verschiedenen Ecken zusammen, das nicht schubladisierbar ist. Meine Kreativität mag es offensichtlich abgedreht und schräg.

FAWM Blogging, Folge 2: Blockiert!

Ich bin blockiert.
Oder zumindest habe ich dieses Gefühl. Mein Kopf ist voller Ideen und ich komme nicht dazu, sie umzusetzen. Ich bin ungeduldig mit mir selbst. Ich sehe, mit welcher Frequenz andere Lieder raushauen und ich habe gerade mal eins fertiggestellt. Drei weitere sind konkret in Arbeit, davon zwei Kollaborationen und bei einer davon komme ich gerade nur mühsam voran. Ich hadere mit meiner technischen Situation und mit meinem begrenzten Wissen und Können in Sachen Aufnehmen.

FAWM Blogging II: Kleine Helferlein

Bin ich altmodisch, wenn Papier und diverse Schreibgeräte (Bleistift, Kugelschreiber, Füller, Tintenroller…) in meinem kreativen Prozeß eine große Rolle spielen? Egal: sie tun es. Beim Notenschreiben sind Papier und Bleistift jedem Computerprogramm haushoch überlegen, was Geschwindigkeit und Flexibilität angeht. Gerade, wenn ich „handwerklich“ vorgehe und mehr konstruiere als aus dem Bauch heraus zu erfinden, brauche ich diese Flexibilität; und da ich Noten fast lese wie andere Leute gedruckten Text, denke ich auch oft in musiktheoretischen Zusammenhängen und in Notenschrift. Eine Herangehensweise, für die die (mir zugängliche) Software nicht ausgelegt zu sein scheint. Aber auch Textverarbeitungsprogramme wirken auf mich unter Umständen eher kontraproduktiv. Es ist alles so ordentlich auf dem Bildschirm, so linear. Meine Kreativität dagegen mag eine gewisse Unordnung.