ryuus Hort

Ausprobiert: LMDE – Linux Mint Debian Edition

Ich bin ja versucht, mein Netbook einmal mit einem neuen Betriebssystem zu versehen, bzw. wenistens das dort werkelnde Ubuntu neu zu installieren. Auch auf dem Bastelrechner wird das Debian Stable nicht ewig bleiben. Langsam aber sicher wird es mir wichtiger, mit aktueller Software zu arbeiten; doch auf dem Desktop wird das nächste Upgrade dann wohl eher ein Debian Testing. Ob da nicht noch ein anderes System zum Frickeln oder eins für Multimediazwecke dazu kommt, ist noch nicht entschieden.
Für das Büchlein halte ich jedoch mittlerweile die Augen nach einem neuen Brot-und-Butter-Linux offen. Ein Kandidat, den ich letzthin probiert habe, ist Linux Mint Debian Edition, kurz LMDE.

Mein Senf zu Unity

Der Unity-Desktop war ja von Anfang an umstritten in der Linux-Gemeinde. Und mich selbst machten die Screenshots, die ich bisher davon gesehen hatte, nicht so sonderlich spitz darauf, einmal mit Unity zu arbeiten.

Auf meinem Büchlein (ein EeePC 1000HE) muß ohnehin bei Gelegenheit mal das Betriebssystem runderneuert werden; das jetzt installierte Ubuntu mit ein paar UbuntuStudio-Metapaketen verhält sich so träge, daß das Arbeiten damit nicht mehr wirklich Spaß macht. htop spuckt mir auch gelegentlich mal Werte aus, die ich nicht wirklich schön finde. Da ich nach wie vor unschlüssig bin, wie ich meine verzwickte Multimedia-Studio-Computer-Situation lösen soll (die im wesentlichen mit der unbefriedigenden Verfügbarkeit von Steckdosen versus Platzverteilung in meinem Wohn- und Arbeitszimmer zu tun hat, aber das ist ein anderes Thema) und das einen Einfluß darauf hat, ob ich auf meinem Netbook unbedingt eine Multimediadistribution haben will, habe ich vor ein paar Wochen erst einmal auf Ubuntu 11.04 upgraded und irgendwann im Lauf des restlichen (sogenannten) Sommers bzw. im Herbst entscheide ich, ob ich bei UbuntuStudio bleibe oder mal eine andere Distribution draufkommt.

Also gut, dachte ich mir, wenn das eh schon drauf ist, dann kann ich es ja mal probieren. So sieht’s aus:

i heart my bash VIII: Wildcards

Eine Kleinigkeit und für erfahrene User trivial, aber klug eingesetzt, kann sie sehr mächtig sein: die wildcard. Als ich letzte Woche meine Steuer fertigmachen mußte, hatte ich viel Kram zu drucken (mehr, als ich im Vierteljahr davor insgesamt gedruckt habe, schätze ich), und da war es extrem nützlich, z.B. alle PDF-Dateien in einem Verzeichnis auf einmal auszudrucken. Über die Kommandozeile geht das mit lpr -P $DRUCKER *.pdf