ryuus Hort

#31tagemusik Tag 13: Befindlichkeit, dranbleiben an Gesangstechnik, neue Saiten und Auswendiglernen

Heute ging mein Alltag wieder unrund. Ich kämpfe mal wieder mit meinen Macken bezüglich Arbeit und Leistung, und gleichzeitig traue ich mich nicht, mir Zeit für Künstlerisches zu nehmen. Angesichts dessen, was in diesem Land grad so passiert, und von ein paar Todesfällen, die mich berühren, kommt es mir so bedeutungslos vor, mich jetzt um Behördenfoo, Pflichtbewerbungen und Co. zu kümmern, und erst recht, mir schlaue Gedanken um Wege zu machen, wie ich diesen Foo in Zukunft mit weniger Energieaufwand bewältigen kann.

Letztes Jahr habe ich zu einer großen Klarheit gefunden, was meine beruflichen Wünsche angeht (Freiberuflichkeit it is! Gebt mir geistige Arbeit! Laßt mich schreiben oder Zeug mit Musik machen!). Seitdem sind blöderweise die Angstzustände beim Bewerbungsschreiben (das muß ich leider fürs Jobcenter immer noch machen, sonst drohen Sanktionen) wieder stärker geworden, und gerade heute machen sie mir sehr zu schaffen.

Es fällt mir ohnehin schon schwer, mich als Musikerin zu identifizieren, dazu zu stehen und der Musik auch genug Raum zu geben.

#31tagemusik: Die letzten paar Tage

Letzte Woche bin ich etwas eingebrochen. Es fällt mir schwer, nach den Weihnachts-/Neujahrsferien wieder Tritt zu fassen, und dann ist noch jemand aus meinem Freund_innenkreis schwer krank geworden.

Hier mein Versuch, zu dokumentieren, was ich tat:

6. Januar

Pause. Ich war damit beschäftigt, einen Konflikt in meinem persönlichen Umfeld und das, was er bei mir ausgelöst hat, zu bewältigen.