ryuus Hort

#31tagemusik Tag 2: Gesangstechnik und vertraute Lieder

#31tagemusik ist eine Challenge, die sich ums Musikmachen dreht: Im Januar 2016 31 Tage lang jeden Tag etwas tun, das mit Musizieren zu tun hat – lernen, üben, ausprobieren. Hier ist eine ausführliche Beschreibung, hier das Aktionsblog und auf Twitter (und in anderen sozialen Medien) verwenden wir den Hashtag #31tagemusik.

Heute stand bei mir ganz im Zeichen der klassischen Musik. Ich hatte die Gelegenheit, in einem ungestörten Raum mit Klavier, wo ich mich vollkommen unbelauscht fühle, zu üben und habe das ausgenutzt, um ausgiebig Gesangstechnik zu üben. Was soll ich sagen, meiner Stimme geht’s gut, Höhe, Tiefe, Volumen, Geschmeidigkeit – alles da, ich jammere, wenn, dann auf hohem Niveau.

#31tagemusik: Mein Ausgangspunkt

Was mache ich für Musik?

Das ist schon die erste schwierige Frage. Ich kann mich nämlich nicht entscheiden, ob ich lieber Synthgefrickel mit EBM-Beats machen will, symphonisch komponiere, Singer-Songwriter-Kram (gern mit heidnischen oder nerdigen Theme) oder Metal machen will oder doch meine Liebe zur klassischen Musik auslebe.
Was ich sagen kann: ich singe – klassisch und manchmal Singer-Songwriter-mäßig -, ich spiele Gitarre – ebenfalls klassisch und Lagerfeuer-style Fingerpicking, gelegentlich auch mal strumming mit Plektrum – , dann und wann mache ich mal was auf dem Keyboard und hin und wieder komponiere ich Musik mit Sequencern und simplen Synth-Emulatoren.

Mein Background

Meine Herkunft ist die klassische Musik. Ich habe mit 9 angefangen, klassische Gitarre zu spielen, und habe ca. 8 Jahre Unterricht gehabt, am Ende Bach und anderes anspruchsvolles Zeug gespielt. Ich habe, seit ich 10 bin, in Chören gesungen und später einige Jahre Solo-Gesangsunterricht gehabt. Ich habe ein paar Semester Operngesang studiert und ein musikwissenschaftliches Studium abgeschlossen.
Ich habe aber auch mal 2 Jahre in einer Melodic Death Metal Band gesungen (immer noch klassisch, Vorbilder waren Epica, Nightwish und andere female fronted metal Bands mit hohen, klaren Stimmen). Ich bin auch ein Metalhead, heute mag ich allerdings Bands wie Dream Theater, Blind Guardian, alte Nightwish (aus der Zeit mit Tarja Turunen) und manchmal höre ich auch altes Zeug (Iron Maiden, Accept, Judas Priest, …).

Preview: Singvøgel – WESTWIND

Die Bands, die ich mag, haben es oft an sich, daß ich kein „repräsentatives“ Album herauspicken kann, sondern jedes ganz anders klingt. Das gilt in besonderem Maß für die Singvøgel. Ich lernte sie kennen, als sie gerade das Album „Drei“ herausgebracht hatten, das schon ganz anders klang als sein Vorgänger „Lieder sind“.

Die Singvøgel sind insofern etwas Besonderes, als ich sonst Musik mit deutschen Texten eher nicht so gut hören kann. Bei deutschen Texten bin ich nämlich unglaublich kritisch, und daß eine Band es fertig bringt, daß ich ihre deutschen Texte mag, das ist eine große Ausnahme.

Und bei allem, was ich über die Singvøgel schreibe, muß ich einen dicken fetten Disclaimer anbringen: Ich bin mit allen dreien befreundet und betrachte sie als musikalische Vorbilder.

Im Rahmen einer Promo-Aktion habe ich vier Pre-Mixes von Songs erhalten, anhand derer ich mich jetzt über das, was da demnächst in Form des neuen Albums WESTWIND kommt, auslassen kann. Finanziert wird die Produktion wie bereits das letzte Singvøgel-Album über eine Crowdfunding-Kampagne bei Pledgemusic. Dabei könnt Ihr nicht nur das Album in digitaler Form oder zusätzlich als CD vorbestellen, sondern auch andere coole Goodies vom Songbook (mit Texten und Akkorden!) über handgeschriebene Songtexte bis zu Workshops und zum Konzert mit vollem Set erwerben. Außerdem erhalten Leute, die „gepledget“, d.h. das Album unterstützt haben, Updates und exklusive Blicke hinter die Kulissen.

Beim letzten Album „JETZT“ hatten die Singvøgel das erste Mal Ingo Vogelmann als Produzenten mit an Bord – ein Schritt, der sich, wie ich finde, positiv hörbar machte.