ryuus Hort

Nein sagen.

Das ist was, das mir oft schwer fällt. Aber in je mehr Zusammenhänge ich mich bewege, desto mehr werde ich gezwungen, das zu lernen, weil mir dann auffällt: hier könnte ich was machen! Und da auch! Und dann kommen auch Anfragen wie: Magste nicht einen Vortrag hier halten und dort einen Artikel schreiben… Eh ich mich versehe, gehe ich viel zu viele Verpflichtungen ein. Das tut mir nicht gut. Ich leide dann darunter, daß zu wenig unverplante Zeit für mich bleibt. Also gehe ich diesen Monat nicht zu drei, vier Treffen von drei, vier verschiedenen Gruppen, die mich interessieren. Gehe vielleicht spontan ins Museum oder ins Kino, aber ohne eine Verpflichtung daraus zu machen. Vor allem nehme ich dieses Jahr nicht an Wichtelaktionen teil.

Alles nur geschwätzt.

Das pflegt meine beste Freundin über Dinge zu sagen, die so herausragend schön oder erhebend sind, daß sie alles andere in den Schatten stellen. So ein Erlebnis war, im Nachhinein betrachtet, das Konzert am Mittwoch. Warum? Weil es für mich geradezu körperlich befriedigend war; und weil es mich mit ein paar Dingen in Berührung brachte, die ich fast vergessen hatte. Dieses Lied von den unvergleichlichen Singvøgeln bringt das ziemlich gut auf den Punkt: