ryuus Hort

Ada Lovelace Day: Hoch hinaus!

Heute ist Ada Lovelace Day, der Tag, der an die erste Person erinnert, die nicht nur ein Computerprogramm schrieb, sondern auch erkannte, daß Computer mehr können als Zahlen schubsen: Ada Lovelace.
Eigentlich fordert die Ada-Lovelace-Day-Seite eine auf, Frauen aus dem Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) vorzustellen, die eine beeinflußt haben. Wenn ich das wörtlich nehme, habe ich ein Problem: Ich kann mich nämlich an solche Frauen kaum erinnern. Vielleicht ist das auch dem zu verdanken, daß ich mich sehr früh – so ungefähr mit 12, 13 – entschieden habe, Musikerin zu werden und mir dementsprechende Vorbilder gesucht habe.

Inspiriert von der Mädchenmannschaft, möchte ich heute keine verstorbene Ahnin vorstellen, sondern lebende naturwissenschaftlich-technisch tätige Frauen. Da sind mir im letzten halben Jahr so einige aufgefallen (mit einem Schwerpunkt, na logo, bei meinem neuen Steckenpferd, der Raumfahrt).

Filehosting für Backups & anderes

Da der FAWM näher rückt und man ja bekanntlich im entscheidenden Augenblick nicht ans Backup denkt, dachte ich mir: Schauste Dich mal um nach Alternativen zur Dropbox. Ich nutze die seit Jahren und bin von dem Dienst sehr angetan; zusammen mit GNOME läuft die absolut reibungslos. Man kriegt 2GB kostenlos, wer mehr will, kann Speicherplatz dazu mieten – entweder 50 oder 100 GB. Wer sich über diesen Link registriert, bekommt übrigens 250 MB geschenkt, ich bekomme 250 MB dazu.
Nur: Meine Dropbox wird auch auf meinen USB-Stick synchronisiert (rsync rockt), den ich mit auf Arbeit schleppe, um dort bestimmte Sachen immer griffbereit zu haben. Also will ich da nicht unbedingt auch noch meine (möglicherweise sehr speicherplatzintensiven) musikalischen Ergüsse reinschippen.

FAWM-Vorbereitungen I: Hardwareentscheidungen

Der FAWM rückt näher, und wie ich vor gut einer Woche schon schrieb, bin ich ein wenig unschlüssig bezüglich der Hardware.

Was mich vom Zoom H 4-N bisher abhält, ist neben dem Preis die Frage: „Nutze ich das Ding dann auch wirklich angemessen?“ (Mit meiner Luxustrommel war’s so ähnlich, baugleiche habe ich aber vorher schon in Action erlebt, daher war das „Habenwollen“ sehr entschieden. Bei der hat sich rausgestellt, daß sie zwar mitunter mal ein paar Wochen in der Ecke steht, dann aber wieder rege benutzt wird und allgemein möchte ich sie nicht missen.) Das H1 dagegen ist aus dem Rennen: Nachdem ich mal ein wenig recherchiert habe, habe ich festgestellt, daß es sich sich nicht wie das H 4-N als USB-Mikrofon einbinden läßt.

Welche Minimalhardware fürs Homerecording?

So, es ist soweit: Es gibt ein Projekt, für das ich nächstes Jahr gerne mal ein bißchen Musik aufnehmen möchte. Selbstgesungen und –geklampft. (Die Details folgen später, wenn ich nicht mehr soviel Schiß vor meiner eigenen Courage habe und mir nicht mehr vorkomme wie jemand, der nur große Rosinen im Sack hat, aber das Ganze dann nicht umsetzt.) Die Frage, mit der ich mich dabei rumplage, ist: Welche Hardware ist für mein Projekt sinnvoll?


Bild: sxc.hu

Es soll da hauptsächlich um Stimme und Gitarre gehen, also zu 99% unplugged. Nur 99%, weil: Der Teufel ist ja bekanntlich ein Eichhörnchen, und wenn ich erstmal ein Setup habe, das funzt, wenn die Inspiration da ist (und ich nicht erstmal eine halbe Stunde troubleshooten muß – was mir das Thema MIDI bisher verleidet hat), dann garantiere ich nicht dafür, daß ich mich nicht doch noch an das Thema MIDI, VST/LADSPA und Synthesizer ran wage.