ryuus Hort

Was singe ich da eigentlich? – Teil I

Wenn ich in den letzten zwei Wochen wenig gebloggt habe, dann liegt das vor allem an einem: Ich war mit Chorsingen beschäftigt. Wir waren vorletztes Wochenende auf Probenfreizeit – „Freizeit“ ist übrigens irreführend, es heißt nur, daß wir alle zusammen in die brandenburgische Pampa fahren und dort von Freitag abend bis Sonntag mittag proben, bis die Schwarte kracht. Natürlich gibt’s abends noch ein wenig geselliges Beisammensein und am Samstagmittag die Gelegenheit, mal ein Stündchen spazieren zu gehen, doch der Probenplan ist schon ziemlich knackig. Das hieß auch, daß das Wochenende, das ich sonst brauche, um Kraft zu tanken, als solches ausfiel; und da das Probenwochenende auch heißt, nicht besonders früh ins Bett zu komme und um kurz vor acht aufzustehen, habe ich eigentlich noch mehr Schlafdefizit aufgebaut. Den Sonntag habe ich auftrittshalber Friedrichshagen verbracht – morgens 2 1/2 Stunden Stellproben im Union-Kino und abends nochmal 1 1/2 h Probe und gut genauso lange Auftritt. Ich war vollkommen k.o. hinterher.

Bei der Gelegenheit bin ich auf was gekommen, worüber ich schon länger einmal schreiben wollte. Ich habe nämlich mit dem klassischen Gesangsrepertoire ein Problem. Und das ist ein spezifisches Sänger_innen-Problem.

Die Texte.

Wie das mit dem Solo-Repertoire ist, habe ich ja schon mal angerissen, im Chorrepertoire gibt’s aber auch Klopper.