ryuus Hort

fempowerment.

Bestimmt will die eine oder der andere wissen, was für ein Workshop das war, auf dem ich am letzten Wochenende war. Kurz und gut: Es ging um Femmeness erkunden, ausgerichtet wurde der Workshop von der AG Queer Studies an der Universität Hamburg.

Ich bin noch immer skeptisch, ob ich mich als femme identifizieren soll. Was mir klar wurde: Identifikation kann ein politischer Akt sein. Und ich erfuhr einmal mehr, daß nicht nur ich unter dem Gefühl, zwischen mehreren mir wichtigen Kontexten und Identitäten regelrecht zerrissen zu sein, gelitten habe, daß das nicht nur meine Empfindlichkeit ist, sondern daß es wohl nachgerade ein psychisches Grundbedürfnis ist, sich als ganzer Mensch wahrgenommen und akzeptiert zu fühlen.

Ich will hier nicht so viel über die Teilnehmenden sagen, und auch das, was wir die zwei Tage unternommen haben, ‚gehört‘ denen, die dabei waren.